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Neue Holz-Architektur im Pinzgau

Holz als Werkstoff ist in der Architektur im Vormarsch. Dieser Befund hat sich mittlerweile auch im Pinzgau bestätigt. Eine von der Initiative Architektur organisierte Exkursion führte uns zuerst zum Ferienhaus von meck architekten in Maria Alm auf 1042 m Höhe. Die Abfolge von niedrigen und hohen Räumen, von kleinen und weiten Volumen spiegeln hier die unkonventionellen Wünsche des Bauherren wider. Der Holzbau wurde innen und außen gleichsam roh belassen.

Das von sps÷architekten geplante Agrarzentrum in Maishofen vereint die Bezirksbauernkammer und den Maschinenring für den Pinzgau unter einem Dach. Der solitäre Baukörper, der die traditionellen Bauformen des bestehenden Ensembles aufnimmt, wird durch eine vertikal gegliederte Holzfassade aus prägnanten rechteckigen Holzpfeilern strukturiert.

Das archaisch-schlichte Gebäude des Pfarrhofs in Bruck bildet zusammen mit der Kirche und der angrenzenden Bebauung einen großen Platz, der dem Ort eine neue Mitte verleiht. Sowohl in der Konstruktion, in der Fassade mit ihrer silbergrau lasierten Lärchen­schalung als auch im Innenraum tritt Holz als das prägende Material in Erscheinung.

Abschließend besuchten wir mit der Holzbaufirma Meiberger in Lofer jenes Unternehmen, das weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt ist und viele der zuvor besichtigen Objekte umgesetzt hat. Die Initiative Architektur, proHolz Salzburg und der Holzcluster Salzburger sind schon langjährige Kooperationspartner und wir werden auch in Zukunft neue, spannende HOLZwege gemeinsam gehen.