proHolz begrüßt Novelle

By 13. Juli 2020Neuigkeiten

Salzburger Landesregierung setzt Schritte für eine nachhaltigere Zukunft des Bauens

Nach der Bewältigung der unmittelbaren Herausforderungen aus der Corona-Krise rücken zwei zentrale Themen in den wirtschafts- und umweltpolitischen Fokus: Konjunkturmaßnahmen und Klimaschutz. Für beide Themenbereiche können nachwachsende Bau-, Werk- und Dämmstoffe einen maßgeblichen Beitrag leisten.

Regionales Konjunkturprogramm durch zusätzliche GAF-Mittel

Durch die Mittel aus der „Gemeindemilliarde“ des Bundes und eine zusätzliche Unterstützung des Gemeindeausgleichsfonds des Landes Salzburg ist es den Salzburger Gemeinden nun möglich, geplante Bauvorhaben trotz der Corona-Krise wie geplant umzusetzen bzw. als Konjunkturbelebung vorzuziehen. „Wir haben nicht nur die Corona-Krise zu bewältigen, sondern durch die weiterhin bestehende Klima-Krise ist es besonders jetzt wichtig, bei Bauvorhaben auf nachwachsende Bau- und Dämmstoffe zu setzen. Damit wird der regionale Wirtschaftskreislauf ganz maßgeblich unterstützt. Holz als Baumaterial kann darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag für die Klimaziele leisten. Das Land Salzburg als öffentlicher Bauherr geht hier mit sehr gutem Beispiel voran und setzt auf den heimischen Baustoff Holz – so wie beim Neubau der BH Salzburg-Umgebung“, zeigt sich Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter, Obmann von proHolz Salzburg, erfreut.

Mehr Geld für nachhaltige Baustoffe

Die Novellierung der Salzburger Wohnbauförderung wurde beschlossen. Für nachwachsende Baustoffe – wie Holz – soll es nun mehr Zuschlagspunkte geben. Diese Maßnahme soll den Anreiz für die Verwendung von Holz als Baustoff erhöhen. Gleichzeitig wird in der neuen Auflage der Förderung vermehrt auf Sanierungen und Nachverdichtungen gesetzt. Grund und Boden sind in Salzburg ein knappes Gut und somit ist es eine logische Konsequenz, bestehende Gebäude zu ertüchtigen bzw. zu erweitern. Durch intelligente Planung und dem Einsatz von nachwachsenden Baustoffen kann so ein wesentlicher Beitrag für den Klimaschutz geleistet werden. „Holz hat hier nicht nur aufgrund seiner leichteren Bauweise wesentliche Vorteile. Durch die hohe Vorfertigung wird die Umgebung viel weniger beeinträchtigt. Weniger Lärm, weniger Verkehrsbelastung und schnellere Bauweise. Dazu kommt eine perfekte und detaillierte Vorplanung, wodurch die Baukosten punktgenau eingehalten werden können. Auch muss man bedenken, dass bei einer Nachverdichtung die Grundstücke nicht mehr angekauft werden müssen, was sich natürlich positiv auf die Kosten auswirkt. Das bedeutet Wohnraumbeschaffung zu kostengünstigen Konditionen“, so DI Gregor Grill, Geschäftsführer von proHolz Salzburg. Ein weiterer sehr positiver Effekt der Nachverdichtung ist die geringe Bodenversiegelung, was sich ebenfalls positiv auf die Klimabilanz auswirkt.

Bund investiert in Schulen

150 Millionen Euro investiert der Bund in den nächsten Jahren in Salzburgs Schulen. Neubau, Sanierungen und Erweiterungen stehen an und werden landesweit umgesetzt. Schulformen und Unterrichtsgestaltungen verändern sich und so müssen auch die Schulgebäude angepasst werden. Nach dem Leitspruch von Loris Malaguzzi „Der Raum ist der dritte Pädagoge“ ist es in den Schulbereichen wichtig, eine gute, gesunde und fördernde Umgebung für die SchülerInnen zu schaffen. Das garantieren einerseits gute Raumkonzepte und eine Architektur, die Mehrwerte schafft. Einen entscheidenden Mehrwert kann auch hier das Holz schaffen.

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