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Matthias Jessner

Lungau

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Unser Wald im Klimawandel

Betroffener und Teil der Lösung

Der Klimawandel hat einen starken Einfluss auf unsere Wälder. Stürme, Trockenheit, Schneedruck, Muren und Lawinen sowie der stetige Temperaturanstieg. Die Wetterereignisse  werden immer extremer und setzen dem Wald gehörig zu. Doch wie wirken sich diese aus? Sind die Auswirkungen österreichweit immer gleich oder gibt es – gerade im Lungau aufgrund seiner einzigartigen Lage – Chancen für die Zukunft?

Holz ist DER Rohstoff, den der Biosphärenpark Salzburger Lungau zu bieten hat. Der heimische Wald liefert dabei einen einzigartigen und nachwachsenden Roh- und Baustoff, der in Zukunft eine noch größere Rolle spielen wird. Nachhaltige Bauweisen mit Holz sind wahre Klimaschützer.

Veranstaltungsort

Landwirtschaftliche Fachschule Tamsweg
Preberstraße 7, 5580 Tamsweg

Anmeldung

bis Freitag, 18. Oktober 2019 
Fax +43 (0)6244 / 300 20 25 oder
Email office@proholz-sbg.at 


Programm

18:00 – 20:00

Eröffnung durch WKS-Bezirksstellenobmann LAbg. Wolfgang Pfeifenberger,
BBK-Obmann Johann Schitter und Obmann proHolz Salzburg Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter

Salzburgs Wald im Überblick
Forstdirektor DI Franz Lanschützer (Kammer für Land und Forstwirtschaft in Salzburg)

Holzbau und Wald – Zusammenhänge im Klimawandel
LIM Stv. Ing. Fritz Klaura (proHolz Kärnten)

Der Wald steht vor Veränderungen
Dipl.-Biol. Dr. Silvio Schüler (Bundesforschungszentrum für Wald)

Schlussworte / Ende der Veranstaltung & Buffet

Moderation DI Gregor Grill (proHolz Salzburg)

13:00 – 17:00

Praxis & Vorführungen Treffpunkt an der LFS Tamsweg / Werkstätten

praktische Vorführungen von Windwurfsituationen (Spannungssimulator)

richtige Holzausformung und Einschnittoptimierung im Kleinsägewerk 

Veranstaltungen finden teilweise im Außenbereich statt.


Programm zum Downloaden

Kooperatiosnpartner

Holzschutznorm & Besonderheiten

By | Termine

MI, 23. Oktober 2019
17:00 Uhr Beginn

Holztechnikum
Markt 136, 5431 Kuchl

Fax-Anmeldung
zum Downloaden

Holz ist nicht Holz und Altholz ist eine besondere Holzspezies ...

Die Wiederverwendung von Holz liegt im Trend, sei es im Innenbereich von Decke, Wand und Boden, den Möbeln in allen Formen und Nutzungen und natürlich auch im Holzbau, von allen gestalteten Bereichen bis zu tragenden Elementen und Konstruktionen.

Da ist es unerlässlich, die speziellen Eigenschaften des Altholzes zu kennen, Besonderheiten von möglichen Beeinträchtigungen zu orten und natürlich über die Bearbeitungsspezifika bestens informiert zu sein. Dieser Workshop will informieren, aufklären und Erfahrungen aus der Gruppe der Teilnehmer diskutieren.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Programm
Begrüßung, allgemeine Einführung

Veränderung der Holzeigenschaften durch versch. Einflüsse
natürliches Altholz vs. gedämpftes Nadelschnittholz

Insektenbefall
tragender Holzbauteile und Innenausbau

Holzschutz bei Altholz und gedämpften Schnittholz

Rechtliche Rahmenbedingungen / Vorgaben der Holzschutznorm
Aufzeichnungen und Nachweis einer erfolgten Behandlung, Reklamationen

Erfahrungsaustausch, kulinarischer Ausklang

Anmeldung

bis Mittwoch, 16. Oktober 2019 per
F: +43 6244 30328 – 25 oder
E: post@holzcluster.at

Begrenzte TeilnehmerInnenanzahl
Teilnahme ist kostenfrei

DI Erwin Treml
Fachexperte Holztechnologie und -Anatomie 

bau:Holz

By | Termine

Salzburg I Mehrgeschossiger Holzbau

Seminarreihe zur Vermittlung der aktuellen Holzbautechnologien, Gesetze und Normen für die praktische Umsetzung

VERANSTALTUNGSORT

Kammer der ZiviltechnikerInnen | ArchitektInnen und IngenieurInnen Oberösterreich und Salzburg 
Bayerhamerstraße 14, 5020 Salzburg

RÜCKFRAGEN UND ANMELDUNG

PROGRAMM zum downloaden

Termine
17. September Einführung (Status quo mehrgeschossiger Holzbau) 
1. Oktober Planungsprozesse/ Bemessung  
10. Oktober Technische Gebäudeausstattung 
29. Oktober Ausschreibung/ Kosten 
12. November Brandschutz 
26. November Schallschutz 

Aufbau / Dauer der Module 
Seminarreihe à 6 Module zu 3 Einheiten
jeweils Dienstag, 17:00 – 19:30 Uhr
Im Anschluss Get-Together zur Vertiefung der Kontakte 

Zielgruppen 
Architekten, Statiker, Bauherren (öffentliche Hand, Bauträger, privat) 

Kostenbeitrag 
320,– Euro für alle Module 
290,- für Mitglieder der Kammer der ZiviltechnikerInnen

PROGRAMM IM DETAIL

Einführung (Status quo mehrgeschossiger Holzbau)

Stefan Frauenlob und Klaus Fasching (Bauzone – Baumhaus)
Mehrgeschossiger Holzbau aus Sicht eines privaten Bauträger

Tom Kaden, TU Graz
Unterschiedliche Holzbauweisen und -systeme in der Praxis 

Christian Nagl, Landesbaudirektion – Land Salzburg
Bauen in Zukunft – Strategien des Landes Salzburg   

Planungsprozesse/Bemessung

Frank Lattke, lattke architekten
Planungsprozess im Holzbau (leanWood)

Michael Kamenik, Cree by Rhomber
BIM im Holzbau – Status und Ausblick

Tamir Pixner (Timbatec)
Tragwerksplanung und Bemessung im mehrgeschossigen Holzbau   

Technische Gebäudeausstattung

Daniela Koppelhuber (TU Graz, Institut für Baubetrieb und Bauwirtschaft))
Architektonische Planungsprinzipien als Grundlage für eine holzbauadäquate Gebäudetechnik

Markus Leeb (Studiengang smart building Fachhochschule Salzburg)
smart building bei mehrgeschossigen Holzbauten in Forschung und Entwicklung

Maximilian Luger (Luger&Maul Architekten)
TGA Holzbau, Ausführung und Umsetzung anhand gebauter Beispiele

Ausschreibung/Kosten

Jörg Koppelhuber (pm holzbau, Graz)
Kosten im mehrgeschossigen Holzbau – industrielles Bauen mit Holz – Ausschreibung

Simon Speigner (sps architekten)
Ausschreibung und Kosten im Griff?

Brandschutz

Gottfried Golser (Golser Technisches Büro)
Brandschutzkonzepte: Stand der Technik und Ausblicke

Martin Dickenberger (Brandverhütungsstelle Salzburg)
Möglichkeiten des vorbeugenden Brandschutzes – Was tun?

Johannes Wiesinger (SABAG)
Brandschutz im Holzbau – Praxisbeispiele

Schallschutz

Rupert Wolffhardt (Holzforschung Austria)
Rechtliche Voraussetzungen (OIB), Regelwerke und Ausblick

Bernd Nusser (Holzforschung Austria)
Schallschutzplanung unter Verwendung von Bauteilkatalogen wie www.dataholz.com

Mattias Rothbacher (Ingenieurbüro Rothbacher) und Matthias Scheiber (Bauherr)
Ausführung und Umsetzung anhand gebauter Beispiele: HolzWohnBau Ritzenseestraße, Saalfelden

Kooperationspartner

Mehrgeschossiger Wohnbau

By | Informationen

Holz für den Wohnungsbau

Mehrgeschossige Wohnbauten und Holz sind kein Widerspruch. Technisch hat sich viel getan und der Wohnkomfort begeistert Mieter. Landesrätin Andrea Klambauer und Landesrat Josef Schwaiger waren gemeinsam mit proHolz Salzburg in der Steiermark unterwegs. „Für mehr als 30 Prozent aller neuen Wohnungen kommt dort schon der Baustoff aus dem Wald. Das würde auch gut zu Salzburg passen“, meinen die beiden Regierungsmitglieder.

Während in Salzburg mit dem nachwachsenden Rohstoff viele Gemeindebauten wie Kindergärten, Schulen oder Gemeindezentren realisiert werden, ist die Steiermark Vorreiter im mehrgeschossigen Wohnbau. „Der Weg wird nicht einfach werden. Wenn wir Holz als Baustoff fest im Wohnungsbau verankern wollen, wird viel Überzeugungsarbeit notwendig sein. Vor allem müssen Projekte von Anfang an richtig geplant werden“, so Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer. In Salzburg werden derzeit weniger als fünf Prozent der Wohnungen aus dem heimischen Rohstoff gebaut. „Die Technik ist vorhanden, die Serienfertigung ausgeklügelt und ermöglicht so eine kostengünstige Produktion. Und das Wichtigste: Die Menschen fühlen sich im Holzhaus wohl“, so Landesrat Josef Schwaiger.

Mit Gesetzen und Förderungen lenken

Im Gespräch mit dem steirischen Wohnbau-Landesrat Hans Seitinger wurde auch klar, dass es ohne Lenkungsmaßnahmen nicht gehen wird. Die Steirer haben vor gut 15 Jahren begonnen, Vorgaben in der Wohnbauförderung zu verankern. „Auf der einen Seite durch etwas höhere Förderungen und auf der anderen Seite durch Vorgaben, wie viele Wohnungen jährlich in Holz gebaut werden müssen. Das war ein zäher Weg, aber inzwischen bauen wir mehr als 30 Prozent aller Wohnungen aus Holz“, sagt Landesrat Seitinger.

Vorfertigung spart Zeit und Geld

Durch die die Produktion von vorgefertigten Modulen verringern sich Bauzeit und Kosten. In der Werkshalle der Firma Kaufmann Bausysteme im obersteirischen Gaishorn am See konnte sich die Salzburger Delegation von dieser Produktionsweise ein Bild machen. „Diese Bilder kennen wir aus der Automobilindustrie. Hier werden Wohnungen am laufenden Band gebaut. Das bringt ganz neue Möglichkeiten für den Wohnungsbau“, sagt Obmann Rudolf Rosenstatter von proHolz Salzburg.

Wohnbau aus Holz

Eine praktische Umsetzung steht auch am südlichen Ende des großen Grazer Stadtentwicklungsgebiets der Reininghausgründe. Das Projekt „Hummelkaserne“ – geplant durch den Salzburger Architekten Simon Speigner – mit 92 Wohneinheiten erhielt den Anerkennungspreis für beispielhaften Wohnbau 2016, wobei der städtebauliche Ansatz, die materialgerechten Detailausführungen und die vielen Nachhaltigkeitskomponenten von der Jury besonders hervorgehoben wurden. Die Wohnhäuser wurden alle sechsstöckig in Holzbauweise ausgeführt.

Salzburg will beim Wohnbau mit Holz durchstarten

Für Salzburg planen die beiden Regierungsmitglieder ein Maßnahmenpaket, um mehr Wohnungen in Holzbau umzusetzen. Änderungen im Bautechnikgesetz und in der Wohnbauförderung sollen als Motor dienen. Dieser Weg soll Hand in Hand mit allen Beteiligten in der Politik, mit Wohnbauträgern und mit der Wirtschaft erfolgen.

Holzbaupreis Salzburg 2019

By | Neuigkeiten

Auszeichnungen bei Salzburger Holzbaupreis vergeben.

Der Holzbaupreis ist eine Auszeichnung für das angemessene Bauen mit dem Werkstoff Holz im Spannungsfeld von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Fachjury war sowohl von gestalterischen Umsetzungen als auch von beispielhaften technischen Lösungen beeindruckt. Noch nie wurden bei einem Holzbaupreis in Salzburg so viele Projekte eingereicht. Die Gewinner des Salzburger Holzbaupreises 2019 zeigen die hohe Qualität des Bauens mit Holz.

76

Projekte

26

Nominierungen

7

Anerkennungen

7

Auszeichnungen

JURY (von links nach rechts)

DI Dr. tech. Richard Woschitz, Woschitz group GmbH

LIM KommR Siegfried Fritz, Fritz Holzbau

DI Dr. Dieter Stöhr, Amt der Tiroler Landesregierung

Arch. Mag. Markus Klaura, Klaura+Partner ZT GmbH

Am 31. Jänner 2019 fand die Verleihung des sechsten Salzburger Holzbaupreises mit mehr als 200 Teilnehmern statt. In Anwesenheit zahlreicher Vertreter der Holz-, Architektur- und Wirtschaftsszene wurden sieben Auszeichnungen sowie sieben Anerkennungen an die Preisträger aus insgesamt 76 eingereichten Projekten vergeben.

Die vierköpfige Fachjury beschäftigte sich intensiv im Vorfeld mit den eingereichten Projekten und legte den Schwerpunkt für die Bewertung sowohl auf architektonische Gestaltung als auch auf materialgerechten Holzeinsatz, konstruktive Lösungen sowie innovative Konzepte. Die Auslober, proHolz Salzburg sowie die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg, zeigten sich erfreut über die hohe Qualität der Einreichungen. Der Holzbaupreis steht aber nicht nur für die Spitze der Holzbaukultur, sondern vielmehr demonstriert er auch die breite Basis an hoch qualitativen Holzbauten, die in den letzten Jahren entstanden sind. „Die ökologische Bedeutung, das technische Potenzial und eine neue Ästhetik des vertrauten Materials, das vor unserer Haustüre wächst, die Schönheit und das architektonische Potenzial holt der Salzburger Holzbau auch mit dem diesjährigen Holzbaupreis wieder vor den Vorhang“, so Architekt DI Heinz Plöderl, Vorsitzender der Architekten.

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Die Forst- und Holzwirtschaft in Salzburg blickt positiv in die Zukunft. „Bei allen Projekten zeigt sich, dass Menschen und Holz eine sehr besondere Verbindung eingehen. Die Nutzer oder Bewohner finden eine optimale Wohn- oder Arbeitsumgebung mit absolutem Mehrwert vor. Diejenigen, die diese Gebäude geplant, gefertigt und errichtet haben, finden ihr Einkommen, Arbeitsplätze und vor allem regionale Kreisläufe vor, die nur der Bau- und Werkstoff Holz kennt“, zeigt sich ÖkR. Rudolf Rosenstatter, Obmann proHolz Salzburg, überzeugt.

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AUSZEICHNUNGEN

Einfamilienhaus Maier

Kategorie: WOHNBAU

Bauherr Harald Maier

Architektur LP architektur

Statik und Ausführung Innovaholz

Mensch Maier, ist das eine geile Bude! Nach Jahren der vielschichtigen Wandaufbauten haben hier die Haltung des Bauherrn und die Lockerheit des Architekten einen lang ersehnten „Nurholzbau“ einfachster Art hervorgebracht. Eine Gegenthese zum bautechnischen Mainstream, ein anderer Weg. Ein Projekt mit Witz und Charme, in dem der Bauherr spürbar gut aufgehoben lebt und arbeitet.

ZIS - Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik

Kategorie: Öffentliche Bauten

Bauherr Stadtgemeinde St. Johann im Pongau

Architektur sps÷architekten

Statik  Josef Koppelhuber

Ausführung Innovaholz

Wenn die Schulleiterin schwärmt und dem hier spürbaren Holz eine wesentliche Rolle für das gute Funktionieren des Hauses zuschreibt, die Jurymitglieder das Bauwerk im Durchschreiten lesen und verstehen können und zum Schluss kommen, dass da alles Hand und Fuß hat, scheint alles klar zu sein. Man tritt einen Schritt zurück und stellt fest: Es ist so!

LFS Winklhof

Kategorie: Weiterbauen

Bauherr Land Salzburg

Architektur Lechner-Lechner-Schallhammer

Statik  Josef Koppelhuber

Ausführung Holzform Holzbau

Die altehrwürdigen Mauern des Winkelhofs erfahren durch die bauliche
Intervention einen spürbaren Mehrwert. Der Neubau verbindet wie
sein Vorgänger alte Bestände, nun aber zeitgemäß offen und multifunktional.
Die Gestaltung der Klassenräume mit Öffnungen zum Gang
und Fensterlaibungen mit Aufenthaltsqualität überzeugt genauso wie
die Verklammerung der Foyerzone mit dem bestehenden Hof, der nun
als gut nutzbare Veranstaltungszone bei jedem Wetter zur Verfügung
steht. Ein feines Miteinander von Alt und Neu bzw. Holz und Stein.

Holztechnikum

Kategorie: Weiterbauen

Bauherr Holztechnikum Kuchl

Architektur LP architektur

Statik  Lackner Egger Bauingenieure

Ausführung Appesbacher Zimmerei-Holzbau

Die Privatinstitution Holztechnikum Kuchl wird ihrer Vorreiterrolle im Holzbau gerecht, indem sie aufzeigt, was der Werkstoff Holz bei komplexen Bauaufgaben zu leisten imstande ist. Das Projekt der Erweiterung und Sanierung wurde in zwei Phasen umgesetzt. Dabei bestechen differenzierte Räume für den Aufenthalt und den Unterricht mit jeweils transparenten Übergängen, wobei die Erschließungszonen nicht zu reinen Gangflächen verkümmern. Die angemessen hohe Materialanmutung bereichert das Studium zum Thema um eine wesentliche Facette.

PlusenergieBürogebäude und
Kulturkraftwerk oh456

Kategorie: Gewerbliche Bauten

Bauherr  sps÷architekten

Architektur sps÷architekten

Statik  Josef Koppelhuber

Ausführung Innovaholz

Wir haben es so verstanden: Ein Bürogebäude plus Energie. Die Energie kommt einerseits von der eigenen Wasserkraft, die hier seit Generationen genutzt wird, andererseits vom Dach als Spende der Sonne
nd noch viel mehr von den hier kreativ Arbeitenden. Ein Mischbau aus stahllosen Stampfbetonwänden und Brettsperrholzplatten. Auf drei Ebenen gibt es Platz für mehrere Einzelbüros, im Erdgeschoss für eine Bibliothek, Brot und Spiele sowie für einen Veranstaltungsraum. Ein innovatives Heizsystem mit einer Lehmspeicherheizung wurde entwickelt und sorgt im kontrolliert belüfteten Haus für Behaglichkeit zum Nulltarif. Der Bau versteht sich als Architekturlabor, in dem neue Ideen und Anwendungen getestet werden können. Alle Materialien sind mit Bedacht ausgewählt – bis zur Wiederverwertung nach der Nutzung in diesem Gebäude. Das Haus ist unaufgeregt und scheint wie ein in sich ruhender Bison auf der Wiese seiner Bestimmung zu trotzen. Schön!

Bergkapelle Kendlbruck

Kategorie: Sonderbau

Bauherr Johann Müllner

Architektur Hannes Sampl

Ausführung Selbstbau

An vielen Orten werden neue sakrale Räume errichtet, oft in herausragender Qualität. Die Besinnung auf das Wesentliche ermöglicht einen Freiraum für die Nutzer, um in sich zu gehen. Holz spielt bei den
jüngst im Alpenraum errichteten Beispielen eine wesentliche Rolle. Reminiszenzen an regionale Bautraditionen werden gepflegt, oft wird die Geschichte weitererzählt. Das hier eingereichte Projekt zeichnet sich durch die Beschränkung auf die Materialien Stein und Holz aus, was fertig gedacht „von Staub zu Staub“ bedeutet. Das Baumaterial stammt aus der unmittelbaren Umgebung und wurde ebendort bearbeitet. Bautechnisch ist alles bloßgelegt. Was man nicht direkt sieht, kann man erahnen, pur, rau und mit der gebotenen Grobheit im Einklang mit dem Umfeld. Im Gegensatz zum generationsübergreifend tradierten Handwerk ist diese Arbeit eine intellektuelle Aufarbeitung der gestellten Aufgabe. Das Ergebnis hat keinen Vergleich mit den zahlreichen kontemporären Kapellenbauten notwendig. Es steht für sich selbst – klar, respektvoll und überzeugend.

MotoGP Energy Station

Kategorie: Sonderbau - gemeinsam mit proHolz Tirol

Bauherr Red Bull

Planung Helium Claudio Hatz

Statik KPZT Kurt Pock

Ausführung Holzbau Saurer

Internationale Sportereignisse sind Besuchermagneten, ein Stelldichein unterschiedlichster Gesellschaftsgruppierungen, ein mediales Megaereignis. Die Rolle von Red Bull in dieser Liga ist bekannt. Spitzenleistungen im undenkbaren Bereich zu fördern, scheint hier Programm zu sein. Für die Teilnahme an der Motogp™ benötigte das Red Bull KTM Factory Team ein mobiles Gebäude, das sich an allen Rennstrecken innerhalb von zweieinhalb Tagen aufbauen lässt, aber dennoch solide und repräsentativ ist. Ein gutes Dutzend Lkw-Ladungen an Teilen sind zu manipulieren. Logistik steht hier im Pflichtenheft an erster Stelle. Planung und Produktion erfordern von allen Beteiligten eine interdisziplinäre Meisterleistung.

Anerkennungen

Einfamilienhaus
Leogang

Kategorie: Wohnbau

Bauherr 

Florian Kranawendter

Architektur

LP architetkur

Statik und Ausführung

Meiberger Holzbau

Refugium Seekirchen I
Salzburg I Tamsweg

Kategorie: Wohnbau

Bauherr 

Integrationsdörfer

Architektur 

Melanie Karbasch

Statik und Ausführung

Meiberger Holzbau

Kindergarten
Dorfbeuern

Kategorie: Öffentliche Bauten

Bauherr 

Gemeinde Dorfbeuern

Architektur 

sitka.kaserer.architekten

Statik

Manfred Armstorfer

Ausführung 

Innovaholz

Krabbelstube Neumarkt-Sighartstein

Kategorie: Öffentliche Bauten

Bauherr 

Stadtgemeinde Neumarkt a. W.

Architektur 

Schwarzenbacher Struber Arch.

Statik 

Manfred Armstorfer

Ausführung

Hütter & Wagner

Bürogebäude
Brandl

Kategorie: Gewerbliche Bauten

Bauherr

Brandl Bau

Architektur 

SNP Architektur

Statik und Ausführung

Brandl Bau

Hotel
Heffterhof

Kategorie: Weiterbauen

Bauherr 

Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg

Architektur 

sps÷architekten

Statik 

IBB

Ausführung 

Innovaholz

Kapelle der
Barmherzigkeit

Kategorie: Sonderbau

Bauherrin

Annemarie Windhager

Architektur 

sps÷architekten

Statik und Ausführung

Appesbacher Zimmerei-Holzbau

RTS-Beitrag

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Kooperationspartner

Rückfragen

DI (FH) Matthias Jessner

+43 6244/30020 – 24

matthias.jessner@proholz-sbg.at

Bauen und Wohnen

By | Termine

07. - 10. Februar 2019

Holzfachberatung

proHolz Salzburg ist ihr perfekter Ansprechpartner wenn es um die Themen Bauen und Wohnen geht. Die firmen- und produktneutrale Holzfachberatung hilft Ihnen bei ihren Fragestellungen weiter. Sie wollen ein Haus bauen, sanieren oder erweitern? Ihre Inneneinrichtung benötigt ein gestalterisches Update oder Sie wollen ein individuelles Möbel das nur Sie haben? Holz ist in vielen Belangen das perfekte und richtige Material und die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten des Bau- und Werkstoffes Holz sind nahezu unendlich. Gesundes Wohnen, die Verwendung eines nachwachsenden Rohstoffes, lokale Wertschöpfung und viele weitere Aspekte können nur dem heimischen Werkstoff Holz zugeschrieben werden. Themenbereiche wie Holz-Bauweisen im Unterschied, Innenausbau, Brand- und Schallschutz gehören auch zu den Fachgebieten der kostenlosen Holzfachberatung. Bauen mit Holz bietet sehr viele Vorteile, welche in unserer Gesellschaft immer mehr an Beachtung finden. Holz ist einfach genial.

Informieren Sie sich über diesen genialen Baustoff und besuchen Sie uns am proHolz Messestand in der Beratungsstraße (Halle 10).

www.bauen-wohnen.co.at
Holzhaus Fenster
Holz Schublade
20 Jahre ProHolz Deckblatt

20ig Jahre proHolz Salzburg

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Festveranstaltung

Die feierliche Festveranstaltung zum 20jährigen Jubiläum von proHolz Salzburg fand am 08. November 2018 im Kavalierhaus in Kleßheim statt. proHolz Salzburg informierte über die Entwicklungen innerhalb der Forst- und Holzwirtschaft in den vergangenen Jahren und gab im Rahmen eines Podiumsgespräches mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Aus- und Weiterbildung sowie Waldwirtschaft Impulse für die zukünftige Arbeit. Die über 200 Gäste nutzten die Möglichkeit für Branchengespräche.

Der Verein proHolz Salzburg wurde vor 20 Jahren zur Steigerung des Holzverbrauches, Stärkung der heimischen Wirtschaft, Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen und dem Ziel nachhaltig sowie ökologisch zu Bauen und zu Wohnen gegründet. Viele Holzbauten sind in dieser Zeit in Salzburg realisiert worden. Ob private oder öffentliche Bauherren, das Vertrauen zum Baustoff Holz ist gewachsen und spiegelt sich im gestiegenen Holzbauanteil wider. Von 1998 bis heute erhöhte sich dieser von 17% auf rund ein Drittel des gesamten Hochbauvolumens. Die Wertschöpfungskette Holz kann in Salzburg mittlerweile rund 1,5 Milliarden Euro Beitrag zum BIP verzeichnen, wodurch rund 1.200 Unternehmen die Forst- und Holzwirtschaft zu einem absoluten Stärkefeld der Salzburger Wirtschaft machen. Seit 2003 bündeln proHolz Salzburg und der Holzcluster Salzburg gemeinsam ihre Kräfte. Am Standort Kuchl, Österreichs holzfreundlichster Gemeinde, werden Synergien genutzt und Aktivitäten abgestimmt. Durch gezielte Holzinformation, Holzwerbung und Holzfachberatung sowie intensiver Kooperation mit Architekten, den hölzernen Berufsgruppen und zahlreichen Partnern werden die Zielgruppen bestmöglich angesprochen. „Die Unterstützung des Vereins proHolz Salzburg durch die Forst- und Holzwirtschaft und das Land Salzburg wirken sich in jeder Hinsicht positiv auf das Holzland Salzburg aus. Gemeinsam soll auch in Zukunft das Holz als heimischer, ökologischer und nachwachsender Bau- und Werkstoff gefördert werden“, so Obmann Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter.

Holzbau ist Motor für den Wald.

Speziell im öffentlichen Bau konnten Holzbauweisen den Bauherren überzeugen, da mittlerweile mehr als die Hälfte der realisierten Projekte aus öffentlicher Hand Holzbauten sind. „proHolz Salzburg wird sich indes in den nächsten Jahren verstärkt dem Thema mehrgeschossiger Holzwohnbau widmen, welcher noch eine Achillesferse mit nur geringen Holzbauanteilen ist“, erläutert Rosenstatter. Hierfür startet im Herbst nächsten Jahres eine sechsteilige Fachveranstaltungsreihe unter dem Titel „bau:holz“. Es werden dabei speziell Architekten, Planer, Bauträger bzw. Bauherren angesprochen, die sich inhaltlich dem mehrgeschossigen Holzbau widmen. Viele ziehen an einem Strang, denn auch der Salzburger Landtag beschließt in seiner Sitzung, die Landesregierung zu ersuchen, gesetzliche Möglichkeiten zu schaffen, um die Verwendung von nachwachsenden Bau- und Dämmstoffen sowie Bauen mit Holz zu forcieren. Holz zeigt den Weg in die Zukunft.

Auf die nächsten 20ig Jahre

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