All Posts By

Matthias Jessner

Berufsinformationsmesse

By | Termine

Mit Holz in deine berufliche Zukunft durchstarten.

Vom 21. bis zum 24. November 2019 verwandelt sich das Messezentrum Salzburg wieder in DIE Informationsplattform für den bildungshungrigen Nachwuchs. Eine Bühne, die das Ausbildungsangebot für Schulabgänger, Neu- und Quereinsteiger versammelt und gezielt darüber informiert. Zeitgleich dient die BIM ebenso als Präsentationsfläche für die Aus- und Weiterbildung im Erwachsenensektor.

Holz spielt dabei eine sehr große Rolle und die Holzbranche bietet dir einen zukunftssicheren, modernen und kreativen Arbeitsplatz. Ganz egal für welchen Bereich du dich in der Holzbranche entscheidest – du bist am richtigen Weg.

Du möchtest weitere Informationen? dann klick einfach hier weiter: www.genialerstoff.at

Uns findest du am Stand von proHolz Salzburg

Landesinnung der Tischler und Holzgestalter

Landesinnung der Zimmerer und Holzbau-Meister

Landesberufsschule der Tischler

Holztechnikum Kuchl

Werkschulheim Felbertal

Landwirtschaftliche Fachschulen

Binder Holz GmbH

proHolz Salzburg – als neutrale Anlaufstelle

HOLZ IST GENIAL.

Salzburger Landtag

By | Neuigkeiten

Holzbauoffensive im Land Salzburg

Landesregierung sieht Holzbau als Chance für Klima und Wirtschaft in Salzburg

Der Salzburger Landtag hat sich in seiner gestrigen Sitzung des Ausschusses für Umwelt-, Natur-  und Klimaschutz einmal mehr mit der Steigerung der Holzverwendung insbesondere im mehrgeschossigen Wohnbau beschäftigt.

Im Ausschuss wurde einstimmig durch alle Fraktionen ein Antrag an die Landesregierung beschlossen, bis März 2020 über die derzeit in Begutachtung befindliche Wohnbauförderungs-gesetzesnovelle hinausgehende, konkrete Vorschläge zur Steigerung der Holzverwendung vorzulegen.

„Der einstimmig beschlossene Antrag zeigt einmal mehr, dass der hölzerne Weg jener in die Zukunft ist. Die Forst- und Holzwirtschaft begrüßt die Initiativen der Landesregierung und des Landtages ausdrücklich und ist bereit, sich jederzeit konstruktiv einzubringen, um in den gesetzlichen Grundlagen Verbesserungen für den heimischen Roh- und Werkstoff Nr. 1 zu ermöglichen. Nun müssen aber die Strategien Hand in Hand gehen, das betrifft auch die Klima + Energie-Strategie 2050, wo die Klimaschutzwirkung von Holz als umfassend nutzbarer Rohstoff für Baumaterialien, Dämmstoffe und Innenausstattung bis hin zur erneuerbaren Energienutzung ebenfalls verankert werden muss“, so Rudolf Rosenstatter, Obmann von proHolz Salzburg.

„Holz ist der perfekte Bau-, Werk- und Dämmstoff. Einerseits wächst er nach – und das vor unserer Haustür – und andererseits ist die Holzbauweise schnell, trocken, bestens kalkulierbar und bietet dabei höchste Qualität.“ erklärt dazu Landesinnungsmeister Holzbau Friedrich Egger. Vorurteile, dass Holzbauvorhaben teuer sind als andere Bauweisen halten sich hartnäckig. Europaweit zeigen unzählige Beispiele, dass mehrgeschossige Wohnbauten mit Holz kostentechnisch mithalten können.  „Wenn Holzbauten von Anfang an richtig geplant werden, dann sind diese Bauvorhaben nicht teurer als mit vergleichbaren Baumaterialien. Billiger geht immer, aber auch zulasten von Wohnqualität, die uns viel wert sein muss. Betrachtet man dann auch noch die Lebenszykluskosten, dann sind Holzbauvorhaben sowieso unschlagbar,“ zeigt sich der Innungsmeister selbstbewusst.

Die Branche ist für zukünftige Entwicklungen gut gerüstet. Mit über 12.000 Beschäftigten in der Säge- und Holzindustrie, den Holzbaubetrieben und Tischlereien im Bundesland und dem Wissenscampus in Kuchl gibt es genug Know-How und Fachleute, die eine Holzbauoffensive umsetzen können. „Neben dem sehr wichtigen Klimaschutzaspekt geht es auch darum, die wirtschaftlichen Chancen in Salzburg zu nutzen und dabei möglichst viel Wertschöpfung zu generieren. Dazu bietet sich die Wertschöpfungskette Holz perfekt an. Klimaschutz und Wirtschaft zu vereinen ist sicherlich oft nicht leicht, gelingen tut es beim Holz, denn mit rund 100 Kubikmetern Holz, die zusätzlich in Salzburg verarbeitet werden, entsteht ein Ganzjahresarbeitsplatz in der Forst- und Holzwirtschaft. Hier zeigt Holz, dass es einfach genial ist“, zeigt sich Gregor Grill, Geschäftsführer von proHolz, überzeugt.

Link der gestrigen Landtagssitzung zum Nachsehen:      https://sbgltg.kavedo.com/local.html?d=16_10_2019&i=55#

Wald-Wild-Holz Lehrpfad

By | Neuigkeiten

Burg Hohenwerfen

Informativer Fußweg eröffnet

Rund 150.000 Besucher jährlich zählt das beliebte Ausflugsziel im Salzburger Pongau. Der neue Themenweg auf die Burg Hohenwerfen informiert dabei die Besucher zum den Themen Wald-Wild-Holz und bringt diesen den Kreislauf und das Zusammenspiel der Themen näher..Die 15 großformatigen Tafeln zeigen dabei den Interessierten die Vielfalt und Zusammenhänge der jeweiligen Themengebiete auf. Zudem werden entlang des Weges unterschiedliche Baumarten hinsichtlich deren Eigenschaften und Verwendungszwecke beschrieben. Holz ist dabei am gesamten Weg ein zentrales Thema und wichtiges Element. 

Unser Wald im Klimawandel

By | Neuigkeiten

Im Zeichen des Waldes und dessen Einflüsse auf den Klimawandel

Unter dem Titel „Unser Wald im Klimawandel – Betroffener und Teil der Lösung“ fand am 25. und 26. Oktober 2019 in Tamsweg das 4. Lungauer Holzsymposium statt. Der Lungau ist geprägt von einer starken Forst- und Holzwirtschaft in einer intakten Landschaft des Biosphärenparks. Wie sich der Wald in nächster Zukunft verändern wird und warum Holzbau auch einen großen Einfluss auf unser Klima hat, konnten sich zahlreiche Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft überzeugen.

Salzburgs Wald im Überblick

Forstdirektor DI Franz Lanschützer, von der Landwirtschaftskammer Salzburg, gab einen interessanten Einblick auf die Strukturen der Salzburger Wälder. Salzburgs Landesfläche ist mit 52% mit Wald bewachsen und davon sind rund 2/3 der Fläche Wirtschaftswald. Die restliche Fläche teilt sich auf Schutzwälder in und außer Ertrag auf. Salzburgs Wälder sind sehr naturnah aufgebaut und aufgrund des hohen Anteils an Bergwäldern überwiegend mit Nadelholz (87%) bewachsen. Das Laubholz (13%) kommt dabei überwiegend in den Tieflagen vor.

Der Holzvorrat in Salzburgs Wäldern steigt jährlich, vor allem in den Kleinwäldern. Diese machen besitzmäßig mit rund 48% der Waldfläche im Bundesland aus. Die restliche Fläche teilt sich auf die Österreichischen Bundesforste (40%) und auf größere Forstbetriebe (12%) auf. Aber wie geht es dem Salzburger Wald wirklich und wie stehen die Aussichten?  „Salzburgs Wälder geht es gut, auch wenn es immer wieder zu großen Schäden aufgrund von Witterungseinflüssen kommt. Die jährlich anfallende Schadholzmenge im Bundesland ist jedoch überschaubar, auch wenn es für die betroffenen Waldbesitzer natürlich eine Katastrophe ist.“ so DI Franz Lanschützer. Damit die Wälder auch in Zukunft den Einflüssen von außen gewachsen sind, benötigen diese eine aktive und gezielte Waldpflege. Diese wird oftmals aufgrund der Besitzverhältnisse zum Beispiel durch urbane Waldbesitzer vernachlässigt. Immer mehr dieser Besitzer haben keinen direkten Bezug mehr zum Wald und haben nicht das Wissen und die nötige Zeit für eine richtige und wichtige Waldpflege. Hier wird es in Zukunft vermehrt Anstrengungen seitens der Landwirtschaftskammer geben, um das Forstservice und die Waldpflege zu intensivieren. „Versuche haben gezeigt, dass mit rund 1.400 Pflanzen pro Hektar ausreichend Pflanzen vorhanden sind, damit sich stabile Wälder entwickeln können,“ so ein Ausblick des Forstdirektors.

Holzbau und Wald

Unter dem Titel „Zusammenhänge im Klimawandel“ gab Holzbau-Meister Ing. Fritz Klaura aus Kärnten einen intensiven und interessanten Einblick in die Wichtigkeit und Vielfältigkeit des Baustoffes Holz. Klaura stellte dabei immer wieder Bezüge von der Vergangenheit in die Gegenwart her. Holz und Holzbau hatten schon  immer eine starke Tradition und gerade die Verwendung von Holz war schon oft sehr weit in der Entwicklung. Durch Aufkommen von anderen Materialien wurde Holz als Baustoff jedoch immer wieder zurückgedrängt. Bis jetzt. Holz ist international, mit dem Know How aus Österreich, auf dem Vormarsch. Forschungen und neue Entwicklungen bringen neue Holzwerkstoffe auf den Markt und dabei entstehen neue Anwendungsmöglichkeiten und Potentiale im Holzbau. Holzhäuser erreichen immer höhere Dimmensionen und diese speichern dabei Unmengen an CO2 ein. Holzbauten sind wahre Klimabauten.

Der Wald steht vor Veränderungen

Wie unterschiedlich sich die Wälder in Österreich und Europa verändern werden, zeigte Insitutionsleiter Dr. Silvio Schüler bei seinem Vortrag auf. Die Klimatischen Veränderungen haben unterschiedliche Auswirkungen auf die Regionen. Salzburg und hier insbesondere der Lungau wird von den Klimaveränderungen im Wald keine allzu großen Veränderungen erleben. Jedoch hat sich der Wald bereits verändert. Die Baumartenverteilung hat sich in den letzten 25 Jahren merklich verändert. So sinkt der Nadelholz-Anteil gegenüber dem Laubholz-Anteil. Auch der Flächenanteil des Ertragswaldes hat abgenommen, wobei geleichzeitig der Vorrat des Holzes gestiegen ist. Holz wächst aufgrund der geänderten klimatischen Bedingungen schneller. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken. Bei diesem positiven Trend, steigen jedoch auch die Risiken. Die Bäume werden anfälliger auf Sturm, Schneebruch und Borkenkäfer. Damit hier entgegengearbeitet werden kann, sind stärkere Eingriffe und kürzere Umtriebszeiten gefragt. Eine negative Auswirkung des Klimawandels ist jedoch, dass eine Veränderung der geeigneten Standorte stattfindet. So wird es in Zukunft in Österreich Regionen geben, in denen das Aufkommen von z.B. Fichten nicht mehr vorkommen wird. Der Lungau jedoch, hat aufgrund seiner geografischen Lage gute Aussichten in die Zukunft. Der Waldbestand, wie ihn der Bezirk derzeit kennt, wird auch weiterhin Bestand haben. Er wird sich nur minimal in der Zusammensetzung der Baumartenverteilung verändern und die Baumgrenze wird weiter nach oben wandern.

Praktische Vorführungen

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Praxis an der LFS Tamsweg. Damit der heimische Rohstoff Holz zu hochwertigen Holzprodukten verarbeitet werden kann, muss das Holz zuerst im Wald geerntet und in weiterer Folge richtig ausgeformt und eingeschnitten werden. Mit Hilfe eines Windwurfsimulators konnten verschiedene Szenarien vorgeführt und auf die richtige Schnitttechnik hingewiesen werden. Was passiert jedoch dann mit dem Holz? Wie man die Qualität des Holzes richtig einschätzt und somit die bestmögliche Qualität des Schnittholzes herausbekommt, konnte mit Hilfe des Kleinsägewerkes an der LFS Tamsweg vorgeführt werden. Ein spannender und informativer Nachmittag bei dem Interessierte Besuchter teilnahmen.

Kooperatiosnpartner

bau:Holz

By | Termine

Salzburg I Mehrgeschossiger Holzbau

Seminarreihe zur Vermittlung der aktuellen Holzbautechnologien, Gesetze und Normen für die praktische Umsetzung

VERANSTALTUNGSORT

Kammer der ZiviltechnikerInnen | ArchitektInnen und IngenieurInnen Oberösterreich und Salzburg 
Bayerhamerstraße 14, 5020 Salzburg

RÜCKFRAGEN UND ANMELDUNG

PROGRAMM zum downloaden

Termine
17. September Einführung (Status quo mehrgeschossiger Holzbau) 
1. Oktober Planungsprozesse/ Bemessung  
10. Oktober Technische Gebäudeausstattung 
29. Oktober Ausschreibung/ Kosten 
12. November Brandschutz 
26. November Schallschutz 

Aufbau / Dauer der Module 
Seminarreihe à 6 Module zu 3 Einheiten
jeweils Dienstag, 17:00 – 19:30 Uhr
Im Anschluss Get-Together zur Vertiefung der Kontakte 

Zielgruppen 
Architekten, Statiker, Bauherren (öffentliche Hand, Bauträger, privat) 

Kostenbeitrag 
320,– Euro für alle Module 
290,- für Mitglieder der Kammer der ZiviltechnikerInnen

PROGRAMM IM DETAIL

Einführung (Status quo mehrgeschossiger Holzbau)

Stefan Frauenlob und Klaus Fasching (Bauzone – Baumhaus)
Mehrgeschossiger Holzbau aus Sicht eines privaten Bauträger

Tom Kaden, TU Graz
Unterschiedliche Holzbauweisen und -systeme in der Praxis 

Christian Nagl, Landesbaudirektion – Land Salzburg
Bauen in Zukunft – Strategien des Landes Salzburg   

Planungsprozesse/Bemessung

Frank Lattke, lattke architekten
Planungsprozess im Holzbau (leanWood)

Michael Kamenik, Cree by Rhomber
BIM im Holzbau – Status und Ausblick

Tamir Pixner (Timbatec)
Tragwerksplanung und Bemessung im mehrgeschossigen Holzbau   

Technische Gebäudeausstattung

Daniela Koppelhuber (TU Graz, Institut für Baubetrieb und Bauwirtschaft))
Architektonische Planungsprinzipien als Grundlage für eine holzbauadäquate Gebäudetechnik

Markus Leeb (Studiengang smart building Fachhochschule Salzburg)
smart building bei mehrgeschossigen Holzbauten in Forschung und Entwicklung

Maximilian Luger (Luger&Maul Architekten)
TGA Holzbau, Ausführung und Umsetzung anhand gebauter Beispiele

Ausschreibung/Kosten

Jörg Koppelhuber (pm holzbau, Graz)
Kosten im mehrgeschossigen Holzbau – industrielles Bauen mit Holz – Ausschreibung

Simon Speigner (sps architekten)
Ausschreibung und Kosten im Griff?

Brandschutz

Gottfried Golser (Golser Technisches Büro)
Brandschutzkonzepte: Stand der Technik und Ausblicke

Martin Dickenberger (Brandverhütungsstelle Salzburg)
Möglichkeiten des vorbeugenden Brandschutzes – Was tun?

Johannes Wiesinger (SABAG)
Brandschutz im Holzbau – Praxisbeispiele

Schallschutz

Rupert Wolffhardt (Holzforschung Austria)
Rechtliche Voraussetzungen (OIB), Regelwerke und Ausblick

Bernd Nusser (Holzforschung Austria)
Schallschutzplanung unter Verwendung von Bauteilkatalogen wie www.dataholz.com

Mattias Rothbacher (Ingenieurbüro Rothbacher) und Matthias Scheiber (Bauherr)
Ausführung und Umsetzung anhand gebauter Beispiele: HolzWohnBau Ritzenseestraße, Saalfelden

Kooperationspartner

Holzbaupreis Salzburg 2019

By | Neuigkeiten

Auszeichnungen bei Salzburger Holzbaupreis vergeben.

Der Holzbaupreis ist eine Auszeichnung für das angemessene Bauen mit dem Werkstoff Holz im Spannungsfeld von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Fachjury war sowohl von gestalterischen Umsetzungen als auch von beispielhaften technischen Lösungen beeindruckt. Noch nie wurden bei einem Holzbaupreis in Salzburg so viele Projekte eingereicht. Die Gewinner des Salzburger Holzbaupreises 2019 zeigen die hohe Qualität des Bauens mit Holz.

76

Projekte

26

Nominierungen

7

Anerkennungen

7

Auszeichnungen

JURY (von links nach rechts)

DI Dr. tech. Richard Woschitz, Woschitz group GmbH

LIM KommR Siegfried Fritz, Fritz Holzbau

DI Dr. Dieter Stöhr, Amt der Tiroler Landesregierung

Arch. Mag. Markus Klaura, Klaura+Partner ZT GmbH

Am 31. Jänner 2019 fand die Verleihung des sechsten Salzburger Holzbaupreises mit mehr als 200 Teilnehmern statt. In Anwesenheit zahlreicher Vertreter der Holz-, Architektur- und Wirtschaftsszene wurden sieben Auszeichnungen sowie sieben Anerkennungen an die Preisträger aus insgesamt 76 eingereichten Projekten vergeben.

Die vierköpfige Fachjury beschäftigte sich intensiv im Vorfeld mit den eingereichten Projekten und legte den Schwerpunkt für die Bewertung sowohl auf architektonische Gestaltung als auch auf materialgerechten Holzeinsatz, konstruktive Lösungen sowie innovative Konzepte. Die Auslober, proHolz Salzburg sowie die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg, zeigten sich erfreut über die hohe Qualität der Einreichungen. Der Holzbaupreis steht aber nicht nur für die Spitze der Holzbaukultur, sondern vielmehr demonstriert er auch die breite Basis an hoch qualitativen Holzbauten, die in den letzten Jahren entstanden sind. „Die ökologische Bedeutung, das technische Potenzial und eine neue Ästhetik des vertrauten Materials, das vor unserer Haustüre wächst, die Schönheit und das architektonische Potenzial holt der Salzburger Holzbau auch mit dem diesjährigen Holzbaupreis wieder vor den Vorhang“, so Architekt DI Heinz Plöderl, Vorsitzender der Architekten.

klick to download

Die Forst- und Holzwirtschaft in Salzburg blickt positiv in die Zukunft. „Bei allen Projekten zeigt sich, dass Menschen und Holz eine sehr besondere Verbindung eingehen. Die Nutzer oder Bewohner finden eine optimale Wohn- oder Arbeitsumgebung mit absolutem Mehrwert vor. Diejenigen, die diese Gebäude geplant, gefertigt und errichtet haben, finden ihr Einkommen, Arbeitsplätze und vor allem regionale Kreisläufe vor, die nur der Bau- und Werkstoff Holz kennt“, zeigt sich ÖkR. Rudolf Rosenstatter, Obmann proHolz Salzburg, überzeugt.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von YouTube nachzuladen.
Inhalt laden

PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iMTA4MCIgaGVpZ2h0PSI4MTAiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvVFF5SGpDbEgxcUE/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGVuY3J5cHRlZC1tZWRpYTsgZ3lyb3Njb3BlOyBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmUiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj48L2lmcmFtZT4=

klick to view the movie

AUSZEICHNUNGEN

Einfamilienhaus Maier

Kategorie: WOHNBAU

Bauherr Harald Maier

Architektur LP architektur

Statik und Ausführung Innovaholz

Mensch Maier, ist das eine geile Bude! Nach Jahren der vielschichtigen Wandaufbauten haben hier die Haltung des Bauherrn und die Lockerheit des Architekten einen lang ersehnten „Nurholzbau“ einfachster Art hervorgebracht. Eine Gegenthese zum bautechnischen Mainstream, ein anderer Weg. Ein Projekt mit Witz und Charme, in dem der Bauherr spürbar gut aufgehoben lebt und arbeitet.

ZIS - Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik

Kategorie: Öffentliche Bauten

Bauherr Stadtgemeinde St. Johann im Pongau

Architektur sps÷architekten

Statik  Josef Koppelhuber

Ausführung Innovaholz

Wenn die Schulleiterin schwärmt und dem hier spürbaren Holz eine wesentliche Rolle für das gute Funktionieren des Hauses zuschreibt, die Jurymitglieder das Bauwerk im Durchschreiten lesen und verstehen können und zum Schluss kommen, dass da alles Hand und Fuß hat, scheint alles klar zu sein. Man tritt einen Schritt zurück und stellt fest: Es ist so!

LFS Winklhof

Kategorie: Weiterbauen

Bauherr Land Salzburg

Architektur Lechner-Lechner-Schallhammer

Statik  Josef Koppelhuber

Ausführung Holzform Holzbau

Die altehrwürdigen Mauern des Winkelhofs erfahren durch die bauliche
Intervention einen spürbaren Mehrwert. Der Neubau verbindet wie
sein Vorgänger alte Bestände, nun aber zeitgemäß offen und multifunktional.
Die Gestaltung der Klassenräume mit Öffnungen zum Gang
und Fensterlaibungen mit Aufenthaltsqualität überzeugt genauso wie
die Verklammerung der Foyerzone mit dem bestehenden Hof, der nun
als gut nutzbare Veranstaltungszone bei jedem Wetter zur Verfügung
steht. Ein feines Miteinander von Alt und Neu bzw. Holz und Stein.

Holztechnikum

Kategorie: Weiterbauen

Bauherr Holztechnikum Kuchl

Architektur LP architektur

Statik  Lackner Egger Bauingenieure

Ausführung Appesbacher Zimmerei-Holzbau

Die Privatinstitution Holztechnikum Kuchl wird ihrer Vorreiterrolle im Holzbau gerecht, indem sie aufzeigt, was der Werkstoff Holz bei komplexen Bauaufgaben zu leisten imstande ist. Das Projekt der Erweiterung und Sanierung wurde in zwei Phasen umgesetzt. Dabei bestechen differenzierte Räume für den Aufenthalt und den Unterricht mit jeweils transparenten Übergängen, wobei die Erschließungszonen nicht zu reinen Gangflächen verkümmern. Die angemessen hohe Materialanmutung bereichert das Studium zum Thema um eine wesentliche Facette.

PlusenergieBürogebäude und
Kulturkraftwerk oh456

Kategorie: Gewerbliche Bauten

Bauherr  sps÷architekten

Architektur sps÷architekten

Statik  Josef Koppelhuber

Ausführung Innovaholz

Wir haben es so verstanden: Ein Bürogebäude plus Energie. Die Energie kommt einerseits von der eigenen Wasserkraft, die hier seit Generationen genutzt wird, andererseits vom Dach als Spende der Sonne
nd noch viel mehr von den hier kreativ Arbeitenden. Ein Mischbau aus stahllosen Stampfbetonwänden und Brettsperrholzplatten. Auf drei Ebenen gibt es Platz für mehrere Einzelbüros, im Erdgeschoss für eine Bibliothek, Brot und Spiele sowie für einen Veranstaltungsraum. Ein innovatives Heizsystem mit einer Lehmspeicherheizung wurde entwickelt und sorgt im kontrolliert belüfteten Haus für Behaglichkeit zum Nulltarif. Der Bau versteht sich als Architekturlabor, in dem neue Ideen und Anwendungen getestet werden können. Alle Materialien sind mit Bedacht ausgewählt – bis zur Wiederverwertung nach der Nutzung in diesem Gebäude. Das Haus ist unaufgeregt und scheint wie ein in sich ruhender Bison auf der Wiese seiner Bestimmung zu trotzen. Schön!

Bergkapelle Kendlbruck

Kategorie: Sonderbau

Bauherr Johann Müllner

Architektur Hannes Sampl

Ausführung Selbstbau

An vielen Orten werden neue sakrale Räume errichtet, oft in herausragender Qualität. Die Besinnung auf das Wesentliche ermöglicht einen Freiraum für die Nutzer, um in sich zu gehen. Holz spielt bei den
jüngst im Alpenraum errichteten Beispielen eine wesentliche Rolle. Reminiszenzen an regionale Bautraditionen werden gepflegt, oft wird die Geschichte weitererzählt. Das hier eingereichte Projekt zeichnet sich durch die Beschränkung auf die Materialien Stein und Holz aus, was fertig gedacht „von Staub zu Staub“ bedeutet. Das Baumaterial stammt aus der unmittelbaren Umgebung und wurde ebendort bearbeitet. Bautechnisch ist alles bloßgelegt. Was man nicht direkt sieht, kann man erahnen, pur, rau und mit der gebotenen Grobheit im Einklang mit dem Umfeld. Im Gegensatz zum generationsübergreifend tradierten Handwerk ist diese Arbeit eine intellektuelle Aufarbeitung der gestellten Aufgabe. Das Ergebnis hat keinen Vergleich mit den zahlreichen kontemporären Kapellenbauten notwendig. Es steht für sich selbst – klar, respektvoll und überzeugend.

MotoGP Energy Station

Kategorie: Sonderbau - gemeinsam mit proHolz Tirol

Bauherr Red Bull

Planung Helium Claudio Hatz

Statik KPZT Kurt Pock

Ausführung Holzbau Saurer

Internationale Sportereignisse sind Besuchermagneten, ein Stelldichein unterschiedlichster Gesellschaftsgruppierungen, ein mediales Megaereignis. Die Rolle von Red Bull in dieser Liga ist bekannt. Spitzenleistungen im undenkbaren Bereich zu fördern, scheint hier Programm zu sein. Für die Teilnahme an der Motogp™ benötigte das Red Bull KTM Factory Team ein mobiles Gebäude, das sich an allen Rennstrecken innerhalb von zweieinhalb Tagen aufbauen lässt, aber dennoch solide und repräsentativ ist. Ein gutes Dutzend Lkw-Ladungen an Teilen sind zu manipulieren. Logistik steht hier im Pflichtenheft an erster Stelle. Planung und Produktion erfordern von allen Beteiligten eine interdisziplinäre Meisterleistung.

Anerkennungen

Einfamilienhaus
Leogang

Kategorie: Wohnbau

Bauherr 

Florian Kranawendter

Architektur

LP architetkur

Statik und Ausführung

Meiberger Holzbau

Refugium Seekirchen I
Salzburg I Tamsweg

Kategorie: Wohnbau

Bauherr 

Integrationsdörfer

Architektur 

Melanie Karbasch

Statik und Ausführung

Meiberger Holzbau

Kindergarten
Dorfbeuern

Kategorie: Öffentliche Bauten

Bauherr 

Gemeinde Dorfbeuern

Architektur 

sitka.kaserer.architekten

Statik

Manfred Armstorfer

Ausführung 

Innovaholz

Krabbelstube Neumarkt-Sighartstein

Kategorie: Öffentliche Bauten

Bauherr 

Stadtgemeinde Neumarkt a. W.

Architektur 

Schwarzenbacher Struber Arch.

Statik 

Manfred Armstorfer

Ausführung

Hütter & Wagner

Bürogebäude
Brandl

Kategorie: Gewerbliche Bauten

Bauherr

Brandl Bau

Architektur 

SNP Architektur

Statik und Ausführung

Brandl Bau

Hotel
Heffterhof

Kategorie: Weiterbauen

Bauherr 

Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg

Architektur 

sps÷architekten

Statik 

IBB

Ausführung 

Innovaholz

Kapelle der
Barmherzigkeit

Kategorie: Sonderbau

Bauherrin

Annemarie Windhager

Architektur 

sps÷architekten

Statik und Ausführung

Appesbacher Zimmerei-Holzbau

RTS-Beitrag

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von YouTube nachzuladen.
Inhalt laden

PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iMTA4MCIgaGVpZ2h0PSI2MDgiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvRWZMOXlLcUdOSFE/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGVuY3J5cHRlZC1tZWRpYTsgZ3lyb3Njb3BlOyBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmUiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj48L2lmcmFtZT4=

Kooperationspartner

Rückfragen

DI (FH) Matthias Jessner

+43 6244/30020 – 24

matthias.jessner@proholz-sbg.at

Bauen und Wohnen

By | Termine

07. - 10. Februar 2019

Holzfachberatung

proHolz Salzburg ist ihr perfekter Ansprechpartner wenn es um die Themen Bauen und Wohnen geht. Die firmen- und produktneutrale Holzfachberatung hilft Ihnen bei ihren Fragestellungen weiter. Sie wollen ein Haus bauen, sanieren oder erweitern? Ihre Inneneinrichtung benötigt ein gestalterisches Update oder Sie wollen ein individuelles Möbel das nur Sie haben? Holz ist in vielen Belangen das perfekte und richtige Material und die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten des Bau- und Werkstoffes Holz sind nahezu unendlich. Gesundes Wohnen, die Verwendung eines nachwachsenden Rohstoffes, lokale Wertschöpfung und viele weitere Aspekte können nur dem heimischen Werkstoff Holz zugeschrieben werden. Themenbereiche wie Holz-Bauweisen im Unterschied, Innenausbau, Brand- und Schallschutz gehören auch zu den Fachgebieten der kostenlosen Holzfachberatung. Bauen mit Holz bietet sehr viele Vorteile, welche in unserer Gesellschaft immer mehr an Beachtung finden. Holz ist einfach genial.

Informieren Sie sich über diesen genialen Baustoff und besuchen Sie uns am proHolz Messestand in der Beratungsstraße (Halle 10).

www.bauen-wohnen.co.at
Holzhaus Fenster
Holz Schublade
20 Jahre ProHolz Deckblatt

20ig Jahre proHolz Salzburg

By | Neuigkeiten | No Comments

Festveranstaltung

Die feierliche Festveranstaltung zum 20jährigen Jubiläum von proHolz Salzburg fand am 08. November 2018 im Kavalierhaus in Kleßheim statt. proHolz Salzburg informierte über die Entwicklungen innerhalb der Forst- und Holzwirtschaft in den vergangenen Jahren und gab im Rahmen eines Podiumsgespräches mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Aus- und Weiterbildung sowie Waldwirtschaft Impulse für die zukünftige Arbeit. Die über 200 Gäste nutzten die Möglichkeit für Branchengespräche.

Der Verein proHolz Salzburg wurde vor 20 Jahren zur Steigerung des Holzverbrauches, Stärkung der heimischen Wirtschaft, Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen und dem Ziel nachhaltig sowie ökologisch zu Bauen und zu Wohnen gegründet. Viele Holzbauten sind in dieser Zeit in Salzburg realisiert worden. Ob private oder öffentliche Bauherren, das Vertrauen zum Baustoff Holz ist gewachsen und spiegelt sich im gestiegenen Holzbauanteil wider. Von 1998 bis heute erhöhte sich dieser von 17% auf rund ein Drittel des gesamten Hochbauvolumens. Die Wertschöpfungskette Holz kann in Salzburg mittlerweile rund 1,5 Milliarden Euro Beitrag zum BIP verzeichnen, wodurch rund 1.200 Unternehmen die Forst- und Holzwirtschaft zu einem absoluten Stärkefeld der Salzburger Wirtschaft machen. Seit 2003 bündeln proHolz Salzburg und der Holzcluster Salzburg gemeinsam ihre Kräfte. Am Standort Kuchl, Österreichs holzfreundlichster Gemeinde, werden Synergien genutzt und Aktivitäten abgestimmt. Durch gezielte Holzinformation, Holzwerbung und Holzfachberatung sowie intensiver Kooperation mit Architekten, den hölzernen Berufsgruppen und zahlreichen Partnern werden die Zielgruppen bestmöglich angesprochen. „Die Unterstützung des Vereins proHolz Salzburg durch die Forst- und Holzwirtschaft und das Land Salzburg wirken sich in jeder Hinsicht positiv auf das Holzland Salzburg aus. Gemeinsam soll auch in Zukunft das Holz als heimischer, ökologischer und nachwachsender Bau- und Werkstoff gefördert werden“, so Obmann Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter.

Holzbau ist Motor für den Wald.

Speziell im öffentlichen Bau konnten Holzbauweisen den Bauherren überzeugen, da mittlerweile mehr als die Hälfte der realisierten Projekte aus öffentlicher Hand Holzbauten sind. „proHolz Salzburg wird sich indes in den nächsten Jahren verstärkt dem Thema mehrgeschossiger Holzwohnbau widmen, welcher noch eine Achillesferse mit nur geringen Holzbauanteilen ist“, erläutert Rosenstatter. Hierfür startet im Herbst nächsten Jahres eine sechsteilige Fachveranstaltungsreihe unter dem Titel „bau:holz“. Es werden dabei speziell Architekten, Planer, Bauträger bzw. Bauherren angesprochen, die sich inhaltlich dem mehrgeschossigen Holzbau widmen. Viele ziehen an einem Strang, denn auch der Salzburger Landtag beschließt in seiner Sitzung, die Landesregierung zu ersuchen, gesetzliche Möglichkeiten zu schaffen, um die Verwendung von nachwachsenden Bau- und Dämmstoffen sowie Bauen mit Holz zu forcieren. Holz zeigt den Weg in die Zukunft.

Auf die nächsten 20ig Jahre

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig

Auf dieser Website werden Cookies verwendet um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf diese Website zu analysieren. Informationen dazu finden Sie unter Datenschutz.

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

EINSTELLUNGEN ÄNDERN

Einstellungen

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier: Datenschutz.

Zurück