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Neuigkeiten Archive - proHolz Salzburg
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Neuigkeiten

Holzbaupreis Salzburg 2019

By | Neuigkeiten

Auszeichnungen bei Salzburger Holzbaupreis vergeben.

Der Holzbaupreis ist eine Auszeichnung für das angemessene Bauen mit dem Werkstoff Holz im Spannungsfeld von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Fachjury war sowohl von gestalterischen Umsetzungen als auch von beispielhaften technischen Lösungen beeindruckt. Noch nie wurden bei einem Holzbaupreis in Salzburg so viele Projekte eingereicht. Die Gewinner des Salzburger Holzbaupreises 2019 zeigen die hohe Qualität des Bauens mit Holz.

76

Projekte

26

Nominierungen

7

Anerkennungen

7

Auszeichnungen

JURY (von links nach rechts)

DI Dr. tech. Richard Woschitz, Woschitz group GmbH

LIM KommR Siegfried Fritz, Fritz Holzbau

DI Dr. Dieter Stöhr, Amt der Tiroler Landesregierung

Arch. Mag. Markus Klaura, Klaura+Partner ZT GmbH

Am 31. Jänner 2019 fand die Verleihung des sechsten Salzburger Holzbaupreises mit mehr als 200 Teilnehmern statt. In Anwesenheit zahlreicher Vertreter der Holz-, Architektur- und Wirtschaftsszene wurden sieben Auszeichnungen sowie sieben Anerkennungen an die Preisträger aus insgesamt 76 eingereichten Projekten vergeben.

Die vierköpfige Fachjury beschäftigte sich intensiv im Vorfeld mit den eingereichten Projekten und legte den Schwerpunkt für die Bewertung sowohl auf architektonische Gestaltung als auch auf materialgerechten Holzeinsatz, konstruktive Lösungen sowie innovative Konzepte. Die Auslober, proHolz Salzburg sowie die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg, zeigten sich erfreut über die hohe Qualität der Einreichungen. Der Holzbaupreis steht aber nicht nur für die Spitze der Holzbaukultur, sondern vielmehr demonstriert er auch die breite Basis an hoch qualitativen Holzbauten, die in den letzten Jahren entstanden sind. „Die ökologische Bedeutung, das technische Potenzial und eine neue Ästhetik des vertrauten Materials, das vor unserer Haustüre wächst, die Schönheit und das architektonische Potenzial holt der Salzburger Holzbau auch mit dem diesjährigen Holzbaupreis wieder vor den Vorhang“, so Architekt DI Heinz Plöderl, Vorsitzender der Architekten.

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Die Forst- und Holzwirtschaft in Salzburg blickt positiv in die Zukunft. „Bei allen Projekten zeigt sich, dass Menschen und Holz eine sehr besondere Verbindung eingehen. Die Nutzer oder Bewohner finden eine optimale Wohn- oder Arbeitsumgebung mit absolutem Mehrwert vor. Diejenigen, die diese Gebäude geplant, gefertigt und errichtet haben, finden ihr Einkommen, Arbeitsplätze und vor allem regionale Kreisläufe vor, die nur der Bau- und Werkstoff Holz kennt“, zeigt sich ÖkR. Rudolf Rosenstatter, Obmann proHolz Salzburg, überzeugt.

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AUSZEICHNUNGEN

Einfamilienhaus Maier

Kategorie: WOHNBAU

Bauherr Harald Maier

Architektur LP architektur

Statik und Ausführung Innovaholz

Mensch Maier, ist das eine geile Bude! Nach Jahren der vielschichtigen Wandaufbauten haben hier die Haltung des Bauherrn und die Lockerheit des Architekten einen lang ersehnten „Nurholzbau“ einfachster Art hervorgebracht. Eine Gegenthese zum bautechnischen Mainstream, ein anderer Weg. Ein Projekt mit Witz und Charme, in dem der Bauherr spürbar gut aufgehoben lebt und arbeitet.

ZIS - Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik

Kategorie: Öffentliche Bauten

Bauherr Stadtgemeinde St. Johann im Pongau

Architektur sps÷architekten

Statik  Josef Koppelhuber

Ausführung Innovaholz

Wenn die Schulleiterin schwärmt und dem hier spürbaren Holz eine wesentliche Rolle für das gute Funktionieren des Hauses zuschreibt, die Jurymitglieder das Bauwerk im Durchschreiten lesen und verstehen können und zum Schluss kommen, dass da alles Hand und Fuß hat, scheint alles klar zu sein. Man tritt einen Schritt zurück und stellt fest: Es ist so!

LFS Winklhof

Kategorie: Weiterbauen

Bauherr Land Salzburg

Architektur Lechner-Lechner-Schallhammer

Statik  Josef Koppelhuber

Ausführung Holzform Holzbau

Die altehrwürdigen Mauern des Winkelhofs erfahren durch die bauliche
Intervention einen spürbaren Mehrwert. Der Neubau verbindet wie
sein Vorgänger alte Bestände, nun aber zeitgemäß offen und multifunktional.
Die Gestaltung der Klassenräume mit Öffnungen zum Gang
und Fensterlaibungen mit Aufenthaltsqualität überzeugt genauso wie
die Verklammerung der Foyerzone mit dem bestehenden Hof, der nun
als gut nutzbare Veranstaltungszone bei jedem Wetter zur Verfügung
steht. Ein feines Miteinander von Alt und Neu bzw. Holz und Stein.

Holztechnikum

Kategorie: Weiterbauen

Bauherr Holztechnikum Kuchl

Architektur LP architektur

Statik  Lackner Egger Bauingenieure

Ausführung Appesbacher Zimmerei-Holzbau

Die Privatinstitution Holztechnikum Kuchl wird ihrer Vorreiterrolle im Holzbau gerecht, indem sie aufzeigt, was der Werkstoff Holz bei komplexen Bauaufgaben zu leisten imstande ist. Das Projekt der Erweiterung und Sanierung wurde in zwei Phasen umgesetzt. Dabei bestechen differenzierte Räume für den Aufenthalt und den Unterricht mit jeweils transparenten Übergängen, wobei die Erschließungszonen nicht zu reinen Gangflächen verkümmern. Die angemessen hohe Materialanmutung bereichert das Studium zum Thema um eine wesentliche Facette.

PlusenergieBürogebäude und
Kulturkraftwerk oh456

Kategorie: Gewerbliche Bauten

Bauherr  sps÷architekten

Architektur sps÷architekten

Statik  Josef Koppelhuber

Ausführung Innovaholz

Wir haben es so verstanden: Ein Bürogebäude plus Energie. Die Energie kommt einerseits von der eigenen Wasserkraft, die hier seit Generationen genutzt wird, andererseits vom Dach als Spende der Sonne
nd noch viel mehr von den hier kreativ Arbeitenden. Ein Mischbau aus stahllosen Stampfbetonwänden und Brettsperrholzplatten. Auf drei Ebenen gibt es Platz für mehrere Einzelbüros, im Erdgeschoss für eine Bibliothek, Brot und Spiele sowie für einen Veranstaltungsraum. Ein innovatives Heizsystem mit einer Lehmspeicherheizung wurde entwickelt und sorgt im kontrolliert belüfteten Haus für Behaglichkeit zum Nulltarif. Der Bau versteht sich als Architekturlabor, in dem neue Ideen und Anwendungen getestet werden können. Alle Materialien sind mit Bedacht ausgewählt – bis zur Wiederverwertung nach der Nutzung in diesem Gebäude. Das Haus ist unaufgeregt und scheint wie ein in sich ruhender Bison auf der Wiese seiner Bestimmung zu trotzen. Schön!

Bergkapelle Kendlbruck

Kategorie: Sonderbau

Bauherr Johann Müllner

Architektur Hannes Sampl

Ausführung Selbstbau

An vielen Orten werden neue sakrale Räume errichtet, oft in herausragender Qualität. Die Besinnung auf das Wesentliche ermöglicht einen Freiraum für die Nutzer, um in sich zu gehen. Holz spielt bei den
jüngst im Alpenraum errichteten Beispielen eine wesentliche Rolle. Reminiszenzen an regionale Bautraditionen werden gepflegt, oft wird die Geschichte weitererzählt. Das hier eingereichte Projekt zeichnet sich durch die Beschränkung auf die Materialien Stein und Holz aus, was fertig gedacht „von Staub zu Staub“ bedeutet. Das Baumaterial stammt aus der unmittelbaren Umgebung und wurde ebendort bearbeitet. Bautechnisch ist alles bloßgelegt. Was man nicht direkt sieht, kann man erahnen, pur, rau und mit der gebotenen Grobheit im Einklang mit dem Umfeld. Im Gegensatz zum generationsübergreifend tradierten Handwerk ist diese Arbeit eine intellektuelle Aufarbeitung der gestellten Aufgabe. Das Ergebnis hat keinen Vergleich mit den zahlreichen kontemporären Kapellenbauten notwendig. Es steht für sich selbst – klar, respektvoll und überzeugend.

MotoGP Energy Station

Kategorie: Sonderbau - gemeinsam mit proHolz Tirol

Bauherr Red Bull

Planung Helium Claudio Hatz

Statik KPZT Kurt Pock

Ausführung Holzbau Saurer

Internationale Sportereignisse sind Besuchermagneten, ein Stelldichein unterschiedlichster Gesellschaftsgruppierungen, ein mediales Megaereignis. Die Rolle von Red Bull in dieser Liga ist bekannt. Spitzenleistungen im undenkbaren Bereich zu fördern, scheint hier Programm zu sein. Für die Teilnahme an der Motogp™ benötigte das Red Bull KTM Factory Team ein mobiles Gebäude, das sich an allen Rennstrecken innerhalb von zweieinhalb Tagen aufbauen lässt, aber dennoch solide und repräsentativ ist. Ein gutes Dutzend Lkw-Ladungen an Teilen sind zu manipulieren. Logistik steht hier im Pflichtenheft an erster Stelle. Planung und Produktion erfordern von allen Beteiligten eine interdisziplinäre Meisterleistung.

Anerkennungen

Einfamilienhaus
Leogang

Kategorie: Wohnbau

Bauherr 

Florian Kranawendter

Architektur

LP architetkur

Statik und Ausführung

Meiberger Holzbau

Refugium Seekirchen I
Salzburg I Tamsweg

Kategorie: Wohnbau

Bauherr 

Integrationsdörfer

Architektur 

Melanie Karbasch

Statik und Ausführung

Meiberger Holzbau

Kindergarten
Dorfbeuern

Kategorie: Öffentliche Bauten

Bauherr 

Gemeinde Dorfbeuern

Architektur 

sitka.kaserer.architekten

Statik

Manfred Armstorfer

Ausführung 

Innovaholz

Krabbelstube Neumarkt-Sighartstein

Kategorie: Öffentliche Bauten

Bauherr 

Stadtgemeinde Neumarkt a. W.

Architektur 

Schwarzenbacher Struber Arch.

Statik 

Manfred Armstorfer

Ausführung

Hütter & Wagner

Bürogebäude
Brandl

Kategorie: Gewerbliche Bauten

Bauherr

Brandl Bau

Architektur 

SNP Architektur

Statik und Ausführung

Brandl Bau

Hotel
Heffterhof

Kategorie: Weiterbauen

Bauherr 

Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg

Architektur 

sps÷architekten

Statik 

IBB

Ausführung 

Innovaholz

Kapelle der
Barmherzigkeit

Kategorie: Sonderbau

Bauherrin

Annemarie Windhager

Architektur 

sps÷architekten

Statik und Ausführung

Appesbacher Zimmerei-Holzbau

RTS-Beitrag

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Kooperationspartner

Rückfragen

DI (FH) Matthias Jessner

+43 6244/30020 – 24

matthias.jessner@proholz-sbg.at

20 Jahre ProHolz Deckblatt

20ig Jahre proHolz Salzburg

By | Neuigkeiten | 3.413 Comments

Festveranstaltung

Die feierliche Festveranstaltung zum 20jährigen Jubiläum von proHolz Salzburg fand am 08. November 2018 im Kavalierhaus in Kleßheim statt. proHolz Salzburg informierte über die Entwicklungen innerhalb der Forst- und Holzwirtschaft in den vergangenen Jahren und gab im Rahmen eines Podiumsgespräches mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Aus- und Weiterbildung sowie Waldwirtschaft Impulse für die zukünftige Arbeit. Die über 200 Gäste nutzten die Möglichkeit für Branchengespräche.

Der Verein proHolz Salzburg wurde vor 20 Jahren zur Steigerung des Holzverbrauches, Stärkung der heimischen Wirtschaft, Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen und dem Ziel nachhaltig sowie ökologisch zu Bauen und zu Wohnen gegründet. Viele Holzbauten sind in dieser Zeit in Salzburg realisiert worden. Ob private oder öffentliche Bauherren, das Vertrauen zum Baustoff Holz ist gewachsen und spiegelt sich im gestiegenen Holzbauanteil wider. Von 1998 bis heute erhöhte sich dieser von 17% auf rund ein Drittel des gesamten Hochbauvolumens. Die Wertschöpfungskette Holz kann in Salzburg mittlerweile rund 1,5 Milliarden Euro Beitrag zum BIP verzeichnen, wodurch rund 1.200 Unternehmen die Forst- und Holzwirtschaft zu einem absoluten Stärkefeld der Salzburger Wirtschaft machen. Seit 2003 bündeln proHolz Salzburg und der Holzcluster Salzburg gemeinsam ihre Kräfte. Am Standort Kuchl, Österreichs holzfreundlichster Gemeinde, werden Synergien genutzt und Aktivitäten abgestimmt. Durch gezielte Holzinformation, Holzwerbung und Holzfachberatung sowie intensiver Kooperation mit Architekten, den hölzernen Berufsgruppen und zahlreichen Partnern werden die Zielgruppen bestmöglich angesprochen. „Die Unterstützung des Vereins proHolz Salzburg durch die Forst- und Holzwirtschaft und das Land Salzburg wirken sich in jeder Hinsicht positiv auf das Holzland Salzburg aus. Gemeinsam soll auch in Zukunft das Holz als heimischer, ökologischer und nachwachsender Bau- und Werkstoff gefördert werden“, so Obmann Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter.

Holzbau ist Motor für den Wald.

Speziell im öffentlichen Bau konnten Holzbauweisen den Bauherren überzeugen, da mittlerweile mehr als die Hälfte der realisierten Projekte aus öffentlicher Hand Holzbauten sind. „proHolz Salzburg wird sich indes in den nächsten Jahren verstärkt dem Thema mehrgeschossiger Holzwohnbau widmen, welcher noch eine Achillesferse mit nur geringen Holzbauanteilen ist“, erläutert Rosenstatter. Hierfür startet im Herbst nächsten Jahres eine sechsteilige Fachveranstaltungsreihe unter dem Titel „bau:holz“. Es werden dabei speziell Architekten, Planer, Bauträger bzw. Bauherren angesprochen, die sich inhaltlich dem mehrgeschossigen Holzbau widmen. Viele ziehen an einem Strang, denn auch der Salzburger Landtag beschließt in seiner Sitzung, die Landesregierung zu ersuchen, gesetzliche Möglichkeiten zu schaffen, um die Verwendung von nachwachsenden Bau- und Dämmstoffen sowie Bauen mit Holz zu forcieren. Holz zeigt den Weg in die Zukunft.

Auf die nächsten 20ig Jahre

Steigerung Holzbauanteil Deckblatt

Steigerung des Holzbauanteils

By | Neuigkeiten

Holzbaustudie Salzburg

Bauen mit Holz bietet ökonomische, ökologische und nachhaltige Vorteile und stärkt zugleich die regionale Salzburger Wirtschaft. Den CO2-Ausstoß und den Energieverbrauch zu verringern, gesundes und nachhaltiges Wohnen zu verwirklichen, all dies lässt sich im modernen Holzbau vereinen. Die Frage, die sich stellt ist: Wie viel wird in Holzbauweise in Salzburg gebaut? Hat der Anteil des Holzbaus zugenommen? Diesen Fragen ist im Auftrag von proHolz Salzburg und dem Holzcluster Salzburg Univ. Prof. Dr. Alfred Teischinger von der Universität für Bodenkultur Wien / Institut für Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe, nachgegangen. Mit der Unterstützung der Salzburger Gemeinde- und Stadtverwaltungen konnte ein statistisch abgesicherter Holzbauanteil am gesamten Salzburger Hochbauvolumen (ohne Stadt Salzburg) ermittelt werden.

Für den Obmann von proHolz Salzburg, ÖR Rudolf Rosenstatter, sind die Entwicklungen sehr erfreulich. „Die Steigerung des Holzbauanteils in den Gemeinden bringt auch eine höhere Wertschöpfung für die vorgelagerten Wirtschaftsbereiche der Forstwirtschaft und Holz- bzw. Sägeindustrie. Die Forst- und Holzwirtschaft zählt zu den größten Arbeitgebern im Land mit einer enormen Wirtschaftsleistung. Ein jährliches Bruttoinlandsprodukt von 1,6 Mrd. Euro wird erwirtschaftet“, so Rosenstatter.

Steigende Holzbauanteile

„Die von uns entwickelte Methode zur Erhebung des Holzbauanteils im Hochbau analysiert den Anteil des Holzbaus durch eine Primärerhebung der Daten vor Ort in den Gemeinden auf Basis einer statistischen Auswahl. Dabei werden verschiedene Gebäudekategorien wie Einfamilienhausbau, Mehrfamilien- bzw. mehrgeschossigem Wohnbau, öffentlicher Bau, Industriebau und landwirtschaftlicher Bau sowie Bezugsgrößen (z.B. umbauter Raum) für den Erhebungszeitraum 1998 bis 2017 unterschieden“, erklärt Teischinger in seinen Ausführungen.

Der Holzbauanteil in Salzburg, bezogen auf das umbaute Volumen aller bewilligungs- und anzeigepflichtigen Bauvorhaben, erreichte in den Erhebungsjahren 2016/2017 einen gewichteten Wert von 32 Prozent. Der Wohnbau umfasst dabei ca. zwei Drittel des gesamten Salzburger Hochbau-Bauvolumens, das sich gegenüber der letzten Erhebung 2013 doch deutlich verringert hat. „Der öffentliche Bereich zeigt bei der aktuellen Studie eine Besonderheit. Es wurden in dieser Kategorie zwar weniger Bauten realisiert, diese jedoch in großem Maße in Holzbauweise ausgeführt. Es ergibt sich, bezogen auf das Hochbau-Bauvolumen dieser Kategorie, ein Holzbauanteil von über 60 Prozent“, so Teischinger abschließend.

Qualität durch Holzbau-Meister

„Der Holzbau hat in den letzten 20 Jahren einen enormen Aufschwung und eine sehr dynamische Entwicklung genommen. Grund dafür sehe ich einerseits in der guten und innovativen Arbeit der Holzbauunternehmen und auch im Zusammenspiel der Organisationen proHolz, Holzcluster, Holzbauinnung und der Betriebe. Andererseits treffen politisch Verantwortliche auf Landes- und Gemeindeebene zukunftsweisend ihre Entscheidungen pro Holz. Das ist aus unserer Sicht wichtig und goldrichtig für die regionale Wirtschaft“, berichtet Landesinnungsmeister Friedrich Egger.

Ein weiterer wesentlicher Faktor liegt nach Ansicht von Egger darin, dass sich viele Bauherren wieder mehr mit den in Frage kommenden Baumaterialien und den damit verbundenen Wohn- und Lebensqualitäten beschäftigen. Hier spielt Holz als gesunder, nachwachsender und ökologisch nachhaltiger Baustoff seine Vorteile aus. Ähnliches gilt für Architekten und Planer, die nach anfänglichen Vorbehalten nun auch die Vielfalt und Gestaltungsmöglichkeiten von Holz- und Holzwerkstoffkombinationen sehen, schätzen und umsetzen.

„Mit der Steigerung des Holzbauanteils in Salzburg hat auch die Anzahl der Beschäftigten zugenommen. Waren es im Jahr 2004 noch 1.100 Berufstätige so sind es derzeit rund 1.500 Mitarbeiter in über 200 Zimmerei- und Holzbaubetrieben“, stellt Egger fest. Abschließend richtet Egger noch einen Appell an Wohnbauträger, in Zukunft auch im mehrgeschossigen Wohnbau auf den Baustoff Holz zu setzen.

In diesem Zusammenhang gibt es auch Anknüpfungspunkte zum Regierungsprogramm der neuen Landesregierung. „Im Regierungsprogramm 2018 – 2023 plant die neue Landesregierung Impulse, den Einsatz von Holz insgesamt aber insbesondere im Wohnbau zu steigern, was die Wertschöpfungskette Holz sehr gegrüßt“, so DI Gregor Grill, proHolz Geschäftsführung.

Potential im mehrgeschossigen Wohnbau

Ein langjähriger Wegbegleiter des Holzbaus ist der Thalgauer Architekt Simon Speigner. Mit dem Modellwohnbau Passivhausanlage Samer Mösl ist ihm vor über 10 Jahren ein Pionierprojekt in der Stadt Salzburg mit dem Salzburger Bauträger Heimat Österreich gelungen. Danach folgten in Stadt und Land Salzburg kaum mehr weitere mehrgeschossige Projekte in Holzbauweise, obwohl das Architekturbüro sps-architekten in zahlreichen anderen Hauptstädten, speziell Graz, den mehrgeschossigen Holzbau weiter vorantrieb. „In Graz gibt es großartige Beispiele im mehrgeschossigen Wohnbau aus Holz, die vorbildlich sind. In Stadt oder Land Salzburg ist dies derzeit noch ein Wunschgedanke“, erläutert Simon Speigner.

Sps-architekten realisierten bereits Holzbauprojekte wie das Seniorenwohnheim Hallein, die Wohnanlage Hummelkaserne in Graz, u.v.m. zu selben Projektkosten wie bei herkömmlichen Baustoffen und dies unter dem Aspekt, dass Holzbauten nachhaltiger und im laufenden Betrieb kosteneffizienter sind. „Wir haben bei der 6-geschossigen Wohnanlage Hummelkaserne Errichtungskosten von rund € 2.200/m² Nutzfläche brutto erzielen können und sind damit sehr kosteneffizient. Der Holzbau zeigt in vielerlei Hinsicht seine Stärken“, ist Speigner überzeugt.

Präsentation der Holzbaustudie

Studie im Detail

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