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München

By Neuigkeiten

Holzbauten im städtischen Umfeld sind kein Widerspruch sondern vielmehr die Zukunft. Davon konnte sich eine Delegation aus Salzburg bei einer Fachexkursion nach München überzeugen. proHolz Salzburg und proHolz Bayern luden zu einem länderübergreifenden Wissens- und Erfahrungsaustausch in die Landeshauptstadt Bayerns ein. Salzburgs Stadträtin Mag. Martina Berthold nahm an der Fachexkursion ebenso teil wie Vertreter aus dem Magistrat, Fachexperten aus den Gebiet Brandschutz, Holzbau-Meister sowie ArchitektInnen.

Wohnbauten aus Holz

In der derzeit größten Holzbaumustersiedlung Deutschlands, dem Prinz-Eugen-Park, konnten unterschiedliche Umsetzungen von mehrgeschossigen Holz-Wohnbauten besichtigt werden.  Auf dem ehemaligen Kasernengelände begann man 2017 ein neues Stadtquartier zu errichten. Dabei wurden fast 600 Wohnungen in Holzbauweise errichtet, verteilt auf acht Baufelder mit ebenso vielen Bauherren. Möglich machten das Großprojekt zahlreiche unterschiedliche Akteure, von Stadtbauräten über Bauherren bis hin zu den Architekten. Ein wesentlicher Ansatz war dabei die gezielte Förderung von nachwachsenden Rohstoffen (nawaros). Pro Kilogramm an verbautem Holz (bezogen auf die Nutzfläche) wurde dabei eine gestaffelte Förderung ausbezahlt. Je nach Baugröße, Bauweise (z.B. reiner Holzbau oder Holzhybridbau) wurden somit unterschiedliche Fördersätze freigegeben. DI Andreas Lerge, GF von Wood Real Estate GmbH, konnte durch seine Expertise und sein Wissen über die Mustersiedlung einen detaillierten Einblick geben und den ExkursionsteilnehmerInnen so einen Blick hinter die Kulissen vermitteln. „Der Mehrgeschossige Holzbau ist die Zukunft. Wir sehen hier den Ansatz für wirklich nachhaltiges Bauen. Je mehr nawaros pro m² Nutzfläche verbaut wurden, desto höher fiel die Förderung aus. Eine optimale Form um ökologisches Bauen zu forcieren.“, so Lerge.

CO2-Förderung

Die Ökologische Mustersiedlung ist mit ihren Zielen und in der geplanten Größe ein bislang europaweit einmaliges Pilotprojekt für nachhaltiges Bauen. Um die Realisierung zu ermöglichen, förderte die Landeshauptstadt München Kosten mit einem eigenen Zuschussprogramm in Höhe von 13,6 Millionen Euro. Das Zuschussprogramm förderte die im Gebäude verbaute Masse Holz (in Kilogramm). Kleine Gebäude mit ein bis drei Geschossen werden bis zu 0,70 Euro pro Kilogramm nachwachsende Rohstoffe bezuschusst und Projekte im Geschosswohnungsbau mit bis zu 2,00 Euro pro Kilogramm nachwachsende Rohstoffe.

Holzbau im großvolumigen Campusbau

Der Freistaat Bayern realisiert für die TUM den Rück- und Neubau der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften und den ZHS mit einem Raumprogramm von 14 Sporthallen, 12 Hörsälen, 15 Laboren, 5 Werkstätten und 300 Büros. Das Großprojekt wurde vom renommierten und international tätigen Architekturbüro  Dietrich | Untertrifaller Architekten geplant und dabei wird die gesamte Leistungsbreite des gegenwärtigen Ingenieurholzbaus abgerufen und umgesetzt.  „Holzbauten oder mineralische Bauten. Dies spielt bei Brandschutzanforderungen eine untergeordnete Rolle, da es fast egal ist. Man benötigt Brandschutzkonzepte und dann ist auch im Holzbau fast alles möglich. Wir planen nicht dogmatisch Holzbau, aber da wo es Sinn macht wird natürlich Holz eingesetzt.“, so Prof. Architekt Dipl.-Ing. Much Untertrifaller bei seiner Führung durch das beeindruckende Gebäude.

Neben der kompletten Dachkonstruktion sind die Sporthallen und die Institutsbereiche in Holzbauweise errichtet. Auf einer Bruttogrundfläche von rund 42.000 m2 , zwei Stockwerken und fast 19.000 m2 Nutzfläche werden 14 Sporthallen, 15 Fußballplätze, 7 Beachvolleyballfelder, 22 Tennisplätze, jeweils eine Hockey- und Golfanlage, 12 Hörsäle, 15 Labore, fünf Werkstätten, 300 Büros sowie eine Cafeteria und Bibliothek Platz finden. Auf einer Länge von ca. 150 Metern wird mit 40 Elementen die 100-Meter-Laufbahn großzügig überdacht. Die 28 m langen und 1,60 m hohen Dachelemente haben eine freie Auskragung von 18,3 Metern.

Fotos

Eine Veranstaltung von

proholz Salzburg gewinnt

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Regionalitätspreis

Mit der „Holzinstallation am Großglockner“ konnte sich der Verein der Salzburger Forst- und Holzwirtschaft den Sieg in der Kategorie „Kunst/Kultur/Brauchtum“ sichern. Die Holzinstallation zeigt in eindrucksvoller Art und Weise den ökologischen Fußabdruck am Fuße des mächtigen Großglockners und konnte heuer schon von tauenden Besuchern erlebt werden. Was dahinter steckt ist eine Infokampagne von proHolz Salzburg gemeinsam mit der Großglockner Hochalpenstraßen AG zur Vermittlung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Holz bietet nicht nur 12.000 Personen im Bundesland Salzburg einen sicheren Arbeitsplatz, es ist zudem der Werk- und Baustoff der einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz beiträgt. Genau diese Bedeutung konnte mit der Holzinstallation auf der Großglockner Hochalpenstraße verdeutlicht werden. „Holzverwendung ist der beste Beitrag fürs Klima. Die Holzinstallation am Großglockner zeigt in außergewöhnlicher Darstellung den ökologischen Fußabdruck des nachwachsenden Rohstoffes Holz auf. Holzverwendung ist Klimaschutz. Holz ist Zukunft. Ich bin stolz auf die gesamte Wertschöpfungskette Holz im Bundesland Salzburg. Von der Forstwirtschaft über die Säge- und Holzindustrie bis hin zu den Tischlerei- und Holzbaubetrieben. Alle leisten Großartiges, schaffen Arbeitsplätze und tragen einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes bei. Ein Großer Dank geht natürlich auch an das Team der Großglockner Hochalpenstraße AG, welches uns bei dem Vorhaben bestens unterstützt haben.“, so Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter, Obmann von proHolz Salzburg. Damit die Installation errichtet und aufgestellt werden konnte war viel Unterstützung notwendig. Ein großer Dank gilt dabei den engagierten Schülern der Landwirtschaftlichen Fachschule in Bruck, die den Holzstapel vorbildlich umgesetzt haben aber auch der GROHAG für die Möglichkeit den einzigartigen Ausstellungsplatz zur Verfügung zu stellen. „Dieser Regionalitätspreis ist eine besondere Auszeichnung für proHolz, aber auch für die Großglockner Hochalpenstraße. Ich gratuliere und freue mich sehr, dass wir mit proHolz diese innovative Installation zum Thema Holz und nachhaltiger Holzverwendung inmitten der alpinen Kulisse der Hohen Tauern und mit Blick auf die Baumgrenze, bereichern konnten. Diese Aktion ist der Beginn einer Freundschaft und unterstreicht unsere Bemühungen für verantwortungsvolles Handeln und entsprechende betriebliche Maßnahmen wie zum Beispiel die seit heuer umgestellte Produktion aller Werbemitteln und Drucksorten auf heimisches Holz mit PEFC-Zertifizierung aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern,“ so GROHAG-Generaldirektor Dr. Johannes Hörl.

Großglockner Hochalpenstraße

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– 40 Kubikmeter Holz – 40 Sekunden – 40 Tonnen CO

– 40 Kubikmeter Holz – 40 Sekunden – 40 Tonnen CO

– 40 Kubikmeter Holz – 40 Sekunden – 40 Tonnen CO

Der ökologische Fußabdruck, inszeniert als Holzinstallation, zeigt sich am Fuße des mächtigen Großglockners und kann von tausenden Besuchern im Zeitraum von Juni bis September erlebt werden. Was dahinter steckt ist eine Infokampagne von proHolz Salzburg gemeinsam mit der Großglockner Hochalpenstraßen AG zur Vermittlung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Wussten Sie, dass in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus in Holzbauweise rund 40 Kubikmeter Holz verbaut sind? Diese Menge wächst in Österreichs Wäldern alle 40 Sekunden nach und bindet langfristig die Menge von rund 40 Tonnen Kohlenstoffdioxid. Genial! Anlässlich der Ausstellungseröffnung am 09. Juni erklärt Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter, Obmann von proHolz Salzburg: „Der nachwachsende Baustoff Holz steht in den heimischen Wäldern ausreichend zur Verfügung. Genau genommen genügt weniger als ein Drittel des jährlichen Zuwachses in Österreich, um alle Hochbauten eines Jahres in Holz zu errichten“.

Nachhaltigkeit (er)leben.
Die Region Nationalpark Hohe Tauern ist prädestiniert für die Ausstellung. „Ich freue mich, dass wir unseren Gästen ihr Erlebnis Großglockner Hochalpenstraße mit dieser innovativen Installation zum Thema Holz und nachhaltiger Holzverwendung, inmitten der alpinen Kulisse und mit Blick auf die Baumgrenze, bereichern können. Diese Aktion unterstreicht unsere Bemühungen für verantwortungsvolles Handeln und entsprechende betriebliche Maßnahmen wie zum Beispiel die seit heuer umgestellte Produktion aller Werbemitteln und Drucksorten auf heimisches Holz mit PEFC-Zertifizierung aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern,“ so Generaldirektor Dr. Johannes Hörl.
In dieselbe Kerbe schlägt auch Landeshauptmann Stellvertreter Dr. Heinrich Schellhorn: „Die Holzinstallation verbindet Kunst und Bewusstseinsbildung auf beeindruckende Weise. Holz ist für unser Bundesland ein zentraler und nachhaltiger Rohstoff. Gerade beim Wohnbau ist die Verwendung von Holz nicht nur wertvoll für den Klimaschutz, sondern sorgt für ein optimales Raum- und Wohnklima. Ich freue mich über die anschauliche Kampagne von proHolz Salzburg gemeinsam mit der Großglockner Hochalpenstraße, um auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen.“

Regionalität stärken
Für Landesrat Dr. Josef Schwaiger steht fest: „Salzburgs Wälder sind zukunftsfit. Die Verwendung von heimischen Holz stärkt die regionale Wirtschaft von den Waldbesitzern und holzverarbeiteten Betrieben bis hin zu Holzbau- und Tischlergewerbe. Die öffentliche Hand ist Vorbild in Sachen Holzbau. Der Holzbauanteil liegt hier bei Schulgebäuden und Kindergärten über fünfzig Prozent. Auch das Land Salzburg setzt bei aktuellen und zukünftigen Projekten auf den Roh- und Baustoff Holz. Die nächsten Großprojekte, wie beispielsweise die Bezirkshauptmannschaft Seekirchen oder das Landesdienstleistungszentrum werden in Holz-Hybridbauweise errichtet.“
Mit der vor dem Sommer zu beschließenden Baurechtsnovelle wird auch hier indirekt die Holzbauweise berücksichtigt. Die Erleichterungen beim Nachverdichten von Bestandsbauten – also das Heben des Dachstuhles um +75cm und das Überbauen von Betriebsbauten und Supermärkten zur Schaffung von leistbaren Wohnraum – überall dort wird Holz, als leichtes konstruktiv vielfältiges Bauprodukt, seine Stärken zeigen. Damit ist „Nachhaltiges Bauen“ – und das ist mir als Agrar- und Raumordnungsreferent besonders wichtig – unabhängig von Förderungen gewährleistet.

Novelle Wohnbauförderung
Die beim Wohnbaugipfel Anfang Mai beschlossene Novelle zur Wohnbauförderung mit einer erhöhten Förderung des Baustoffes Holz trägt zum Klimaschutz bei und soll vor allem in Sachen mehrgeschossiger Wohnbau den Holzbauanteil erhöhen. „Die Menge, die in Salzburgs Wäldern jährlich nachwächst ist Rohstoff für rund 20.000 Wohneinheiten“, so Rosenstatter abschließend.

Holzinstallation von Juni bis September
Die Holzinstallation kann von Anfang Juni bis Ende September am Parkplatz Haus Alpine Naturschau während der Öffnungszeiten besichtigt werden. Das Holz kommt aus Österreichs Wäldern und ist mit dem Gütesiegel PEFC zertifiziert. PEFC-zertifizierte Holzprodukte stammen aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen. PEFC steht auch für Holz aus Österreichs Wäldern und damit für kurze Transportwege und eine Stärkung der heimischen Wirtschaft.

Eröffnung

Holzbau in Salzburg I 20 Jahre I 20 Beispiele

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Ausstellung zur Holzbauentwicklung im Bundesland Salzburg

Coronabedingt um ein Jahr verschoben, konnte am 20. Mai 2021 endlich die lang geplante Ausstellung „Holzbau Salzburg I 20 Jahre I 20 Beispiele“ (online) eröffnet werden. Diese zeigt neben ausgewählten und exemplarischen Projekten, auch die historische Entwicklung des nachwachsenden Baustoffes und dessen Einsatz auf und ist bis zum 02. Juli 2021 im Architekturhaus Salzburg zu sehen.

Denkt man an zeitgemäßen Holzbau in Österreich fällt einem Salzburg bestimmt nicht als erstes ein. Die Stadt gilt als Inbegriff der steinernen Stadt, sogar die Metapher von der steingewordenen Musik hatten Autoren des 19. Jahrhunderts bemüht, um den Genius loci zu charakterisieren. Wenngleich das Bauen im ländlichen Raum fast ausschließlich in Holz erfolgte, entwickelte sich dort zwar eine robuste, aber keine hochstehende Holzbautradition. Repräsentationsbauten orientierten sich an der Stadt und die war und ist aus Stein. Noch bis Ende des 20. Jahrhunderts war Holz auch baurechtlich benachteiligt, sodass größere, mehrgeschossige Holzbauten erst seit den Novellierungen der Salzburger Bauordnung in den Jahren 1996 bzw. 2004 möglich sind. Diese jüngere Entwicklung steht nun im Fokus einer Ausstellung samt Publikation mit dem Titel „Holzbau Salzburg I 20 Jahre | 20 Beispiele“. Gemeinsam und in enger Zusammenarbeit gelang es dabei der Initiative Architektur, proHolz und Holzcluster Salzburg 20 Holzbauprojekte herauszufiltern, die für die jeweilige Zeit sowie in Hinblick auf unterschiedliche Kriterien (Zeit, Größe, Nutzung,…) einen sehr guten Überblick der Entwicklung aufzeigen. „Es war nicht so einfach wie am Anfang gedacht. Lediglich 20 Projekte, zeitlich verteilt auf 20 Jahre und dann noch Kriterien wie Architektur, Typologie, Nutzung, Größe, Holzbau,… . Es ist jedoch kein Wettbewerb, sondern eine Aufzählung von in die jeweilige Zeit passenden Holzbauvorhaben.“, erklärt Roman Höllbacher, künstlerischer Leiter der Initiative Architektur.

Ausstellung und Publikation

Die von Eva Zangerle konzipierte Ausstellung zeigt auf, dass Salzburg in den letzten 20 Jahren im Holzbau eine Entwicklung genommen hat, die eine erstaunliche Dichte aufweist. Möglich war und ist diese nur durch visionäre Architekten die in Holz denken und die ausgezeichneten Holzbau-Unternehmen im Bundesland Salzburg. In Salzburg gab es schon früher wegweisende Bauten, die trotz oder gerade wegen des für den Holzbau schwierigen Umfelds, umso beachtlicher ausfielen. Gerhard Garstenauers Wohn- und Atelierhaus (1980) gilt heute längst als Klassiker des modernen Holzbaues, aber auch das Wohndorf „Arche Noah“ von Friedrich Brandstätter aus der Mitte der 1980er-Jahre kann zu den Vorreitern für ein ökologisch-nachhaltiges Bauen gezählt werden. Rund zehn Jahre später wurde von einer Gruppe junger Architektinnen und Architekten um Mastermind Max Rieder das leider nicht realisierte Wohnbauvorhaben „Holzstoß“ konzipiert. Rieder selbst hatte damals bereits sein Doppelwohnhaus in Grödig bei Salzburg errichtet, mit dem er ein weit über die Region hinaus rezipiertes modernes Holzhaus geschaffen hatte.

Die zur Ausstellung erschienene Publikation ergänzt in den Aufsätzen die Ausstellung. Es werden darin alle in der Ausstellung präsentierten Bauten in kurzen Texten, Bildern und Plänen vorgestellt. Monika Brunner-Gaurek, Bauforscherin am Freilichtmuseum in Großgmain, beschreibt die historischen Holzbauweisen Salzburgs. Peter Nigst stellt die jüngere Holzbautradition des Landes in den Kontext der nationalen und internationalen Entwicklung und leistet damit einen verdienstvollen Beitrag zur qualitativen Verortung der gezeigten Bauten. Herbert Lechner vom Holzcluster Salzburg bzw. Tom Kaden von der TU Graz widmen sich ökonomischen Aspekten des Holzbaus und seinen Vorzügen im Hinblick für ein klimaneutrales Bauen. Mit der Ausstellung sollte eine Standortbestimmung und eine Diskussion über die Zukunft für CO₂-neutrales, klimagerechtes und ressourcenschonendes Bauen in Salzburg erreicht werden. „Holzbau ist der Schlüssel, um die Klimaziele im Bundesland Salzburg zu erreichen. Der Wertstoff Holz wächst von unserer Haustür, er trägt wesentlich zum Bruttoinlandsprodukt bei und schafft gleichzeitig ein Wohn- und Arbeitsumfeld das durch keinen anderen Baustoff erreicht werden kann. Holz war schon immer ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen.“, betont Gregor Grill, Geschäftsführer von proHolz und Holzcluster Salzburg.

Neben der Entwicklung seit dem Jahr 1999 sollte die Bandbreite der Bauaufgaben, der Holzbautechniken und -materialien für ein möglichst breites Publikum fassbar werden. All diese Themen an 20 Bauten aus 20 Jahren abzubilden, ist ein mutiges Unterfangen und naturgemäß verkürzend. Um einem möglichst breiten Publikum, die Möglichkeiten der Holzbautechnologie zu vermitteln, um die Chancen für die Zukunft aufzuzeigen, wendet sich die Ausstellung mit sinnlichen und interaktiven Elementen an die Besucherinnen und Besucher und lädt sie dazu ein, das Material Holz zu begreifen und es anzufassen. Die Ausstellung versteht sich in diesem Sinn weniger als architekturhistorischer Beitrag, sondern setzt bewusst auf Anschaulichkeit und Stofflichkeit, um die Rolle des Werkstoffs im Rahmen einer neuen, regionalen Baukultur aufzuzeigen.

Fotos der Ausstellung im Haus der Architektur

Fotos: (c) Volker Wortmeyer

Die Ausstellung wurde von folgenden Kooperationspartnern initiiert:

Holz:Botschafter Verleihung

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Erstes Salzburger „Holzhochhaus“ mit dem Holz:Botschafter ausgezeichnet!

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit eröffnete die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) am 10. September 2020 feierlich die Pforten ihres neuen Erweiterungsgebäudes. Als 9-geschossiger Holz(hybrid)Turm ragt der Neubau im Salzburger Bahnhofsviertel wortwörtlich als Botschafter für nachhaltiges Bauen mit Holz in der Stadt heraus!

©Chris Hofer: proHolz Salzburg Obmann Rudolf Rosenstatter überreichte die Auszeichnung `Holz:Botschafter` für den innovativen Holz-Hybrid-Bau: (v.l.n.r.) Dr. Wolfgang Reiger (Vorsitzender Landesstellenausschuss), Ing. Manfred Mayr (Abteilungsleiter ÖGK Salzburg, Bauleiter), Dr. Harald Seiss (Landesstellenleiter), Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter (proHolz), Andreas Huss, MBA (ÖGK-Obmann), Thom Kinberger (Stv. Vorsitzender Landesstellenausschuss)“

Holz kommt in die Stadt

Der Einsatz des nachwachsenden Baustoffs Holz war bereits zu Planungsbeginn des Erweiterungsgebäudes der Österreichischen Gesundheitskasse ein zentrales Thema. Aus statischer Sicht bot eine Umsetzung in Holzbauweise die besten Voraussetzungen, um mit den schwierigen Bodenverhältnissen inklusive der Erhaltung einer bestehenden Tiefgarage umzugehen.

„Was vor wenigen Jahren noch undenkbar war hat nun mit dem modernen Holzhochbau in Stadt und Land Salzburg mit diesem Vorzeigeprojekt Einzug gehalten. Dabei spielt das Hightech Material Holz seine Vorteile aus: geringes Eigengewicht und hohe Tragfähigkeit sowie  hohe Bau- und Innenraumqualität. Das Gebäude im Zentrum der Stadt soll Vorbild für viele weitere Holzbauten sein“, freut sich Landesinnungsmeister Stellvertreter Erich Wolf.

Unter der architektonischen Federführung vom renommierten Salzburger Architektenbüro kofler architects wurde der 9-geschossige Holzhybridbau in enger Abstimmung mit dem Salzburger Gestaltungsbeirat geplant, die Holzbauausführung hat die Baufirma Swietelsky/Siewtimber übernommen.

Hoch hinaus: Holzturm als Botschafter für den großvolumigen Holzbau

„Es ist ein besonderer Tag an dem das Holzhochaus der Österreichischen Gesundheitskasse seine Türen öffnet, denn es zeigt den Weg in die Zukunft. Mit dem regionalen Baustoff Holz gelingt der Schritt in ein nachhaltigeres Bauen und Wohnen, in Dimensionen die weit über das traditionelle Holzhaus hinausgehen. Wir sind stolz auf dieses Vorzeigeprojekt und zeichnen es als Holzbotschafter aus. Diese Ehrentafel wird von proHolz Salzburg im Namen der Salzburger Forst- und Holzwirtschaft einmal im Jahr an vorbildlichen Holzbauten vergeben. Wir gratulieren herzlich dem Bauherren und wünschen alles Gute“, so Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter, Obmann proHolz Salzburg, anlässlich der Eröffnung und Übergabe des Holzbotschafters.

Fotos der Verleihung

Gesamtansicht © ÖGK Salzburg / Fotos der Verleihung © Chris Hofer

Wettbewerb: Neue Holzwege

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Am 9. Juni wurden am Wissenscampus Kuchl die Sieger des zweiten Ideenwettbewerbs auf Open Innovation Salzburg gekürt. Gewonnen haben Ideen, die sich am Puls der Zeit befinden: ein nachhaltiges Urlaubskonzept, Fahrradteile aus Holz, eine spielerische Tischlerei, ein Steckmöbelsystem und ein Virtual-Reality-Konzept, mit dem der Lebenszyklus von Holz erlebbar gemacht wird!

Im Bild: 1.Reihe, v. li.: Stefan Bauer, Michael Tschallener, Matej Maryska, Laura Gosnik, Rudolf Rosenstatter; 2. Reihe: Herbert Lechner, Amy Buchegger, Paula Schmalhorst, Otmar Bachler; 3. Reihe: Gregor Grill, Diana Wieden-Bischof, Alexander Petutschnigg, Hans Rechner

PREISTRÄGER

Platz 1: Urlaub im Holz
Michael Tschallener & Matej Maryska

Platz 2: Bikeshit – wooden components
Stefan Bauer

Platz 3: Spieltischlerei
Laura Gosnik

Platz 4: C & C Wooden Furniture
Paula Schmalhorst

Platz 5: Tree to Plank Experience
Amy Buchegger

Das Material Holz ist mit der Geschichte, Kultur und Wirtschaft im Salzburger Land stark verbunden. Holz ist aber alles andere als altmodisch: Neue Technologien und Verfahren helfen dabei, die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten des leistungsfähigen Naturmaterials auszuschöpfen. Am Wissenscampus Kuchl (Fachhochschule Salzburg und Holztechnikum Kuchl) werden laufend Projekte initiiert beziehungsweise erarbeitet. Neu ist dabei auf Open Innovation zu setzen.

Das Material Holz ist mit der Geschichte, Kultur und Wirtschaft im Salzburger Land stark verbunden. Holz ist aber alles andere als altmodisch: Neue Technologien und Verfahren helfen dabei, die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten des leistungsfähigen Naturmaterials auszuschöpfen. Am Wissenscampus Kuchl (Fachhochschule Salzburg und Holztechnikum Kuchl) werden laufend Projekte initiiert beziehungsweise erarbeitet. Neu ist dabei auf Open Innovation zu setzen.

„Innovative Geschäftsmodelle, Regionalität, Tradition neu gedacht oder die Steigerung der Attraktivität der Holzbranche als Arbeitgeber: Der Ideenwettbewerb ‚Neue Holzwege – Innovationen für die Salzburger Holzwirtschaft‘ suchte nach Impulsen für den in Salzburg tief verwurzelten Wirtschaftszweig“, sagt proHolz Salzburg-Obmann Rudolf Rosenstatter. Der Wettbewerb wurde von pro- Holz Salzburg und dem Holzcluster Salzburg veranstaltet. Die Open Innovation Community verzeichnete von 4. Februar bis 4. April insgesamt 400 neue Nutzer. Diese haben 140 Ideen generiert. Die Ideen wurden in einer zweiwöchigen Votingphase durch die Community geliked, kommentiert und bewertet. Die 32 besten Ideen schafften es in die Jurybewertung. „Besonders der Aspekt des Ideennutzens für die Salzburger Holzwirtschaft und die Umsetzbarkeit der Ideen war der Jury ein besonderes Anliegen“, kommentiert Jurymitglied Johanna Kanzian, Marketingleiterin am Holztechnikum Kuchl.

Zukunftsmaterial HOLZ

Alle Gewinner sind Studierende der Fachhochschule Salzburg am Standort Kuchl. „Dass alle Gewinnerideen aus den Köpfen von FH-Studierenden der Studiengänge Design und Produktmanagement sowie Holztechnologie und Holzbau stammen, zeigt, dass Holz bei den jungen Leuten als Zukunftsmaterial mit funktionalen und technischen Vorteilen, das einen positiven Beitrag zum Thema Klimaschutz leistet, wahrgenommen wird“, meint Dominik Walcher vom Studiengang Design und Produktmanagement der FH Salzburg und Projektleiter des Holz-Ideenwettbewerbs.

Urlaub im Holz: Nachhaltig & Stilvoll

Den ersten Platz gewannen Michael Tschaller und Matej Maryska mit ihrem Projekt „Urlaub im Holz“. Sie haben schlichte, aber stilvolle, Unterschlüpfe aus Holz entworfen, die zum Verweilen und Übernachten
einladen. Für die Nutzung tritt man einer Community bei, durch die Bezahlung eines pauschalen Unkostenbeitrags kann man alle Unterschlüpfe nutzen. Diese sollen in jeder österreichischen Gemeinde
errichtet werden. So sollen inländischer Individualtourismus und lokale Wirtschaft angeregt, Hotspots entlastet und Nachhaltigkeit gefördert werden. Der Sieger darf gemeinsam mit der Schibau-Thurner, St. Johann im Pongau, seinen eigenen Holzski im Wert von 950 € bauen. „Der erste Platz war der klare Favorit, denn die Idee ist gerade jetzt aktuell und zeitgemäß. Urlaub zuhause, im nachhaltigen Raum, einfach und echt. Auch was die Umsetzbarkeit der Idee betrifft, konnte das Siegerprojekt voll punkten“, erklären die Jurymitglieder Katharina Springl und Otmar Bachler von Holzcluster Salzburg und proHolz Salzburg.

Hölzerne Fahrradkomponenten

Platz zwei belegte „Bikeshit – wooden components“, bei dem herkömmliche Fahrradteile durch Holzkomponenten ersetzt werden. Dies können Fahrradpedale, Trinkflaschenhalter, Gepäckträger, Sattel oder zum Beispiel auch Bugholzlenker sein.

Kinder für den Tischlerberuf begeistern

Die Idee einer „Spieltischlerei“ hat den dritten Platz gewonnen. Hier lernen Kinder den Tischlerberuf spielerisch kennen und können dabei ihre Kreativität einsetzen. In Form eines Workshops entwirft der Tischler gemeinsam mit Kindern ein Spielmöbel. Die Kinder können bei der Fertigung mithelfen und den Prozess bis zur Fertigstellung des Möbels beobachten.

Knapp am Siegertreppchen vorbei

Auf dem vierten Platz landete das Steckmöbelsystem „Change & Combine Wooden Furniture“. Platz fünf belegte das Projekt „Tree to Plank Experience”, das den Lebenszyklus von Holz mithilfe von Virtual Reality näherbringen möchte.

Die Wald- und Forstwirtschaft Salzburg

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Aktuelle Herausforderungen

Die Forstwirtschaft in Salzburg ist Basis einer sehr erfolgreichen Wertschöpfungskette Holz. 60 % des Waldes, der mehr als die Hälfte der Landesfläche ausmacht, wird durch private Walbesitzer bewirtschaftet, rund 40 % durch die Österreichischen Bundesforste. Neben wenigen größeren Forstbetrieben sind es rund 8.000 kleinere und bäuerliche Waldbesitzer, die den Wald pflegen und bewirtschaften. Der Wald in Salzburg ist dabei sehr vielfältig: von den Laubholz dominierten Wäldern in den Tieflagen des Flachgaues bis hin zu Lärchen- und Zirbenwäldern im Hochgebirge. Nadelhölzer sind mit 80 % der Anteile im Gebirgsland Salzburg natürlich in ihrem Verbreitungsgebiet stark prägend, hierbei mit 2/3 Flächenanteil die Fichte, aus der vorwiegend Bauholz erzeugt wird. Rund 20% sind Laubhölzer, hauptsächlich Buche, Ahorn oder Eichen.

Der Klimawandel hat Einfluss auf den Wald. Steigende Temperaturen, geänderte Niederschlagsverteilungen im Sommer Winter sowie Schäden durch Wind, Schneedruck oder Borkenkäfer sind Teil des Arbeitens mit der Natur. Holz ist aber auch Teil der Lösung gegen den Klimawandel, da in den Produkten CO2 gespeichert wird. 1 m3 Holz speichert 1 Tonne CO2 und entlastet so die Atmosphäre. Oberstes Ziel der Forstwirtschaft ist es, nicht mehr zu ernten, als jährlich nachwächst und den Wald an die geänderten Bedingungen des Klimawandels anzupassen – den Wald „klimafit“ zu machen. Dazu ist aber eine aktive Bewirtschaftung notwendig, da sonst die Wirtschaftlichkeit und Ökologie nicht ausgewogen berücksichtigt werden kann.

Rupert Quehenberger, Präsident Landwirtschaftskammer Salzburg, beschreibt dazu die aktuelle Lage. „In den letzten beiden Jahren stand die Aufarbeitung von Schäden durch Windwurf, Schneedruck und Borkenkäfer im Vordergrund. Bis zu Beginn der Corona-Krise waren die Salzburger Waldbesitzer auf einem guten Weg, diese Aufarbeitungen abzuschließen, obwohl der Holzmarkt bereits eine ungünstige Entwicklung genommen hat. Durch die Einschränkungen der Corona-Krise ist es jetzt zu weiteren Anspannungen am Markt und bei den Liefermöglichkeiten der Abnehmer gekommen. Jetzt gilt es, nur unbedingt notwendige Nutzungen zu machen und intensiv die Waldpflege zu betreiben“, so Quehenberger.

Das Frühjahr wird entscheidend sein, wie sich der Borkenkäfer entwickeln wird. „Wichtig ist, die Wälder jetzt intensiv auf Borkenkäferbefall zu kontrollieren, die Zeit bis zum Sommer wird entscheidend sein. Wenn es trocken und heiß wird jetzt im Frühjahr, dann wird sich der Käfer gut entwickeln können. Wenn es kühler und niederschlagsreich ist, wird es nicht so schlimm werden. Frühzeitig befallene Bäume aus dem Wald zu bringen, ist entscheidend. Auf der anderen Seite kann die Zeit genutzt werden, um die Waldpflege zu betreiben, gerade wenn weniger Blochholz geliefert werden kann. Aufforstungen und die Pflege der jüngsten Teile des Waldes ist die wichtigste Maßnahme, um einen klimafitten Wald der Zukunft zu gestalten, das muss jetzt passieren. Das ist sehr arbeitsintensiv, legt aber den Grundstein für stabile Waldbestände der Zukunft,“ zeigt sich der Präsident dennoch optimistisch.

Holzindustrie ist ebenfalls betroffen

Die Säge- und Holzindustrie in Salzburg ist stark exportorientiert und liefert viel nach Italien. Hier ist die Situation derzeit so, dass der Absatz natürlich sehr eingeschränkt ist, was sich bei der Zufuhr zu den Sägewerken und deren vermindertem Bedarf für die Waldbesitzer bemerkbar macht. Der Holzpreis ist dadurch stark gesunken. Alle Waldbesitzer, die nicht müssen, arbeiten derzeit im Wald auf Sparflamme. Deshalb werden nur die notwendigsten Maßnahmen im Wald gesetzt, bis die Liefermöglichkeiten für die Holzindustrie wieder besser werden,“ berichtet Franz Lanschützer, Forstdirektor der Landwirtschaftskammer Salzburg. „Entscheidend ist jetzt eine gute Partnerschaft mit den heimischen Betrieben, um möglichst viel Holz aus Salzburg in Salzburg zu verarbeiten. Regionalität ist hier das Stichwort. Viele kleinere und mittlere Sägewerke beliefern lokale Zimmerer und Abnehmer. Hier versuchen wir, das anfallende Holz unterzubringen. Es kann gesagt werden, dass sich alle unter diesen schwierigen Bedingungen bemühen, die Lieferketten aufrecht zu erhalten,“ so sein Resümee der aktuellen Lage.

Was ist nach Corona?

Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband und proHolz Salzburg, zeichnet ein Bild für die Zeit nach Corona. „Krisensicherheit und ein Stück Unabhängigkeit von globalen Lieferketten ist wichtig und ein Bewusstsein für regionale Kreisläufe. Holz ist ein wichtiger regionaler, nachwachsender und vor allem nachhaltiger Roh- und Werkstoff. Nach der Krise geht es darum, die Konjunktur wieder in Schwung zu bringen. Das beste Konjunkturprogramm für Wald und Holz ist eine verstärkte Holzverwendung in Salzburg. Verstärkt Holzbau, Einrichtungen aus Holz und der Energieträger Holz sind in Salzburg verfügbar und stehen zur Verfügung. Und vor allem: nichts muss neu entwickelt werden, es steht alles bereits zur Verfügung: der Wald bietet den Rohstoff, die Besten Holz verarbeitenden Betriebe und das Know-How sowie die Zimmereien und Tischler sind über das ganze Land verteilt verfügbar. Das bedeutet heimische Wertschöpfung, heimische Arbeitsplätze und Nachhaltigkeit und Klimaschutz pur. Für Konsumenten wird das auch in der heimischen Waldzertifizierung PEFC sichtbar, vom Wald bis zum Produkt der Beleg für die Nachhaltigkeit, die wir uns in Zukunft vermehrt wünschen,“ zeigt sich der Obmann überzeugt.

Klimaneutralität nur mit Waldwirtschaft und Holzverwendung

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Die Plattformen Forst & Holz Deutschland und Forst Holz Papier Österreich veröffentlichen länderübergreifende Erklärung zum Grünen Deal!

Berlin, 20. Januar 2020. Die Plattform Forst & Holz Deutschland fordert gemeinsam mit Forst Holz Papier Österreich in einer länderübergreifenden Erklärung die Leistungen und Potentiale einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Holznutzung in das Klimaschutzkonzept für Europa, den Grünen Deal, stärker einzubeziehen und zu nutzen.

„Beide Plattformen begrüßen grundsätzlich den Grünen Deal, der Anfang Dezember 2019 vorgestellt wurde und die Initiative der EU als Vorreiter ihre Wirtschaft und Gesellschaft umzugestalten und auf einen nachhaltigeren Weg zu bringen. „Das ambitionierte Ziel der Europäischen Kommission in Europa bis 2050 die Klimaneutralität zu erreichen kann jedoch nur unter einer stärkeren Berücksichtigung und Einbindung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Holznutzung gelingen,“ betont Steffen Rathke, Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR) und Sprecher der Plattform Forst und Holz.

„Keine andere Branche trägt als Kohlenstoffsenke so maßgeblich zum Klimaschutz bei, wie das Cluster Forst und Holz,“ so Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) und stellvertretender Sprecher der Plattform Forst & Holz. Schirmbeck weiter: „Alleine in Deutschland entlastet die nachhaltige Waldbewirtschaftung in Verbindung mit der Holzverwendung die Atmosphäre jährlich um rund 127 Millionen Tonnen CO2 und damit um 14 Prozent der gesamten CO2-Emissionen Deutschlands.“
Rudolf Rosenstatter, Vorsitzender von FHP Österreich sagt: „Die Verwendung von Holz ist der Schlüssel zum Erfolg auf dem Weg zur Klimaneutralität. Ohne verstärkte Holzverwendung und insbesondere den Holzbau werden wir die Klimaprobleme nicht lösen. Durch die Nutzung des wichtigsten nachwachsenden Rohstoffes Holz wird nicht nur CO2 aus der Atmosphäre gebunden, sondern können darüber hinaus ganz wesentlich weitere Potentiale bei der Substitution von energieintensiven Roh- und Baustoffen und fossilen Energieträgern im Rahmen der Bioökonomie gehoben werden.“

Wichtige Grundlage für den klimafreundlichen Rohstoff Holz ist die nachhaltige, multifunktionale Waldbewirtschaftung in Europa. „Zur Bereitstellung des Rohstoffes und der vielfältigen Leistungen des Waldes auch an die Gesellschaft ist eine umfassende EU Waldstrategie im Rahmen des Grünen Deal auszuarbeiten, die eine integrative und aktive Waldbewirtschaftung und Holznutzung stärkt und damit Europa hin zur Nachhaltigkeit führt,“ sagt Schirmbeck abschließend.

Für unsere Zukunft gilt es jetzt mehr denn je die Schlüsselrolle und die Multifunktionalität des Cluster Forst und Holz in Deutschland, Österreich und der gesamten EU weiter zu stärken und damit die Leistungen und den unersetzlichen Beitrag zum Kilmaschutz, zur Biodiversität, für die Lebensgrundlage und -Qualität insbesondere unserer ländlichen Räume und die vielen weiteren zahlreichen Leistungen.

Das gemeinsame Positionspapier der Plattform Forst & Holz und Forst Holz Papier Österreich (FHP) finden Sie hier.

Weitere Informationen

Kooperationsplattform Forst Holz Papier Österreich (FHP)
Der Forst- und Holzsektor ist der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor in Österreich. Die Kooperationsplattform Forst Holz Papier (kurz FHP) ist die Klammer, die den gesamten Sektor zusammenhält. FHP wurde 2005 gegründet, um die österreichische Holzbranche zu vernetzen und die Schnittstellen zwischen den Marktpartnern zu definieren. Alle Partner der österreichischen Forst- und Holzwirtschaft sind in diesem Projekt verankert.

Zusatzinformation zur Plattform Forst & Holz
Die Plattform Forst & Holz ist ein Zusammenschluss der Dachverbände Deutsche Forstwirtschaftsrat e. V. (DFWR) und Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V. (DHWR) und vertritt die gemeinsamen Interessen des Clusters Forst und Holz als Holzwirtschaftskette vom Wald bis zum Endprodukt. Mit einem jährlichen Gesamtumsatz von 181 Mrd. Euro, 128.000 Unternehmen und 1,1 Mio. Beschäftigten hat die holzbasierte Wertschöpfung einen hohen Stellenwert für die Wirtschaftskraft und die Beschäftigung in Deutschland und gilt als eine der Schlüsselbranchen insbesondere im ländlichen Raum.

Unser Wald im Klimawandel

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Im Zeichen des Waldes und dessen Einflüsse auf den Klimawandel

Unter dem Titel „Unser Wald im Klimawandel – Betroffener und Teil der Lösung“ fand am 25. und 26. Oktober 2019 in Tamsweg das 4. Lungauer Holzsymposium statt. Der Lungau ist geprägt von einer starken Forst- und Holzwirtschaft in einer intakten Landschaft des Biosphärenparks. Wie sich der Wald in nächster Zukunft verändern wird und warum Holzbau auch einen großen Einfluss auf unser Klima hat, konnten sich zahlreiche Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft überzeugen.

Salzburgs Wald im Überblick

Forstdirektor DI Franz Lanschützer, von der Landwirtschaftskammer Salzburg, gab einen interessanten Einblick auf die Strukturen der Salzburger Wälder. Salzburgs Landesfläche ist mit 52% mit Wald bewachsen und davon sind rund 2/3 der Fläche Wirtschaftswald. Die restliche Fläche teilt sich auf Schutzwälder in und außer Ertrag auf. Salzburgs Wälder sind sehr naturnah aufgebaut und aufgrund des hohen Anteils an Bergwäldern überwiegend mit Nadelholz (87%) bewachsen. Das Laubholz (13%) kommt dabei überwiegend in den Tieflagen vor.

Der Holzvorrat in Salzburgs Wäldern steigt jährlich, vor allem in den Kleinwäldern. Diese machen besitzmäßig mit rund 48% der Waldfläche im Bundesland aus. Die restliche Fläche teilt sich auf die Österreichischen Bundesforste (40%) und auf größere Forstbetriebe (12%) auf. Aber wie geht es dem Salzburger Wald wirklich und wie stehen die Aussichten?  „Salzburgs Wälder geht es gut, auch wenn es immer wieder zu großen Schäden aufgrund von Witterungseinflüssen kommt. Die jährlich anfallende Schadholzmenge im Bundesland ist jedoch überschaubar, auch wenn es für die betroffenen Waldbesitzer natürlich eine Katastrophe ist.“ so DI Franz Lanschützer. Damit die Wälder auch in Zukunft den Einflüssen von außen gewachsen sind, benötigen diese eine aktive und gezielte Waldpflege. Diese wird oftmals aufgrund der Besitzverhältnisse zum Beispiel durch urbane Waldbesitzer vernachlässigt. Immer mehr dieser Besitzer haben keinen direkten Bezug mehr zum Wald und haben nicht das Wissen und die nötige Zeit für eine richtige und wichtige Waldpflege. Hier wird es in Zukunft vermehrt Anstrengungen seitens der Landwirtschaftskammer geben, um das Forstservice und die Waldpflege zu intensivieren. „Versuche haben gezeigt, dass mit rund 1.400 Pflanzen pro Hektar ausreichend Pflanzen vorhanden sind, damit sich stabile Wälder entwickeln können,“ so ein Ausblick des Forstdirektors.

Holzbau und Wald

Unter dem Titel „Zusammenhänge im Klimawandel“ gab Holzbau-Meister Ing. Fritz Klaura aus Kärnten einen intensiven und interessanten Einblick in die Wichtigkeit und Vielfältigkeit des Baustoffes Holz. Klaura stellte dabei immer wieder Bezüge von der Vergangenheit in die Gegenwart her. Holz und Holzbau hatten schon  immer eine starke Tradition und gerade die Verwendung von Holz war schon oft sehr weit in der Entwicklung. Durch Aufkommen von anderen Materialien wurde Holz als Baustoff jedoch immer wieder zurückgedrängt. Bis jetzt. Holz ist international, mit dem Know How aus Österreich, auf dem Vormarsch. Forschungen und neue Entwicklungen bringen neue Holzwerkstoffe auf den Markt und dabei entstehen neue Anwendungsmöglichkeiten und Potentiale im Holzbau. Holzhäuser erreichen immer höhere Dimmensionen und diese speichern dabei Unmengen an CO2 ein. Holzbauten sind wahre Klimabauten.

Der Wald steht vor Veränderungen

Wie unterschiedlich sich die Wälder in Österreich und Europa verändern werden, zeigte Insitutionsleiter Dr. Silvio Schüler bei seinem Vortrag auf. Die Klimatischen Veränderungen haben unterschiedliche Auswirkungen auf die Regionen. Salzburg und hier insbesondere der Lungau wird von den Klimaveränderungen im Wald keine allzu großen Veränderungen erleben. Jedoch hat sich der Wald bereits verändert. Die Baumartenverteilung hat sich in den letzten 25 Jahren merklich verändert. So sinkt der Nadelholz-Anteil gegenüber dem Laubholz-Anteil. Auch der Flächenanteil des Ertragswaldes hat abgenommen, wobei geleichzeitig der Vorrat des Holzes gestiegen ist. Holz wächst aufgrund der geänderten klimatischen Bedingungen schneller. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken. Bei diesem positiven Trend, steigen jedoch auch die Risiken. Die Bäume werden anfälliger auf Sturm, Schneebruch und Borkenkäfer. Damit hier entgegengearbeitet werden kann, sind stärkere Eingriffe und kürzere Umtriebszeiten gefragt. Eine negative Auswirkung des Klimawandels ist jedoch, dass eine Veränderung der geeigneten Standorte stattfindet. So wird es in Zukunft in Österreich Regionen geben, in denen das Aufkommen von z.B. Fichten nicht mehr vorkommen wird. Der Lungau jedoch, hat aufgrund seiner geografischen Lage gute Aussichten in die Zukunft. Der Waldbestand, wie ihn der Bezirk derzeit kennt, wird auch weiterhin Bestand haben. Er wird sich nur minimal in der Zusammensetzung der Baumartenverteilung verändern und die Baumgrenze wird weiter nach oben wandern.

Praktische Vorführungen

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Praxis an der LFS Tamsweg. Damit der heimische Rohstoff Holz zu hochwertigen Holzprodukten verarbeitet werden kann, muss das Holz zuerst im Wald geerntet und in weiterer Folge richtig ausgeformt und eingeschnitten werden. Mit Hilfe eines Windwurfsimulators konnten verschiedene Szenarien vorgeführt und auf die richtige Schnitttechnik hingewiesen werden. Was passiert jedoch dann mit dem Holz? Wie man die Qualität des Holzes richtig einschätzt und somit die bestmögliche Qualität des Schnittholzes herausbekommt, konnte mit Hilfe des Kleinsägewerkes an der LFS Tamsweg vorgeführt werden. Ein spannender und informativer Nachmittag bei dem Interessierte Besuchter teilnahmen.

Kooperatiosnpartner

Holzbaupreis Salzburg 2019

By Neuigkeiten

Auszeichnungen bei Salzburger Holzbaupreis vergeben.

Der Holzbaupreis ist eine Auszeichnung für das angemessene Bauen mit dem Werkstoff Holz im Spannungsfeld von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Fachjury war sowohl von gestalterischen Umsetzungen als auch von beispielhaften technischen Lösungen beeindruckt. Noch nie wurden bei einem Holzbaupreis in Salzburg so viele Projekte eingereicht. Die Gewinner des Salzburger Holzbaupreises 2019 zeigen die hohe Qualität des Bauens mit Holz.

76

Projekte

26

Nominierungen

7

Anerkennungen

7

Auszeichnungen

JURY (von links nach rechts)

DI Dr. tech. Richard Woschitz, Woschitz group GmbH

LIM KommR Siegfried Fritz, Fritz Holzbau

DI Dr. Dieter Stöhr, Amt der Tiroler Landesregierung

Arch. Mag. Markus Klaura, Klaura+Partner ZT GmbH

Am 31. Jänner 2019 fand die Verleihung des sechsten Salzburger Holzbaupreises mit mehr als 200 Teilnehmern statt. In Anwesenheit zahlreicher Vertreter der Holz-, Architektur- und Wirtschaftsszene wurden sieben Auszeichnungen sowie sieben Anerkennungen an die Preisträger aus insgesamt 76 eingereichten Projekten vergeben.

Die vierköpfige Fachjury beschäftigte sich intensiv im Vorfeld mit den eingereichten Projekten und legte den Schwerpunkt für die Bewertung sowohl auf architektonische Gestaltung als auch auf materialgerechten Holzeinsatz, konstruktive Lösungen sowie innovative Konzepte. Die Auslober, proHolz Salzburg sowie die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg, zeigten sich erfreut über die hohe Qualität der Einreichungen. Der Holzbaupreis steht aber nicht nur für die Spitze der Holzbaukultur, sondern vielmehr demonstriert er auch die breite Basis an hoch qualitativen Holzbauten, die in den letzten Jahren entstanden sind. „Die ökologische Bedeutung, das technische Potenzial und eine neue Ästhetik des vertrauten Materials, das vor unserer Haustüre wächst, die Schönheit und das architektonische Potenzial holt der Salzburger Holzbau auch mit dem diesjährigen Holzbaupreis wieder vor den Vorhang“, so Architekt DI Heinz Plöderl, Vorsitzender der Architekten.

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Die Forst- und Holzwirtschaft in Salzburg blickt positiv in die Zukunft. „Bei allen Projekten zeigt sich, dass Menschen und Holz eine sehr besondere Verbindung eingehen. Die Nutzer oder Bewohner finden eine optimale Wohn- oder Arbeitsumgebung mit absolutem Mehrwert vor. Diejenigen, die diese Gebäude geplant, gefertigt und errichtet haben, finden ihr Einkommen, Arbeitsplätze und vor allem regionale Kreisläufe vor, die nur der Bau- und Werkstoff Holz kennt“, zeigt sich ÖkR. Rudolf Rosenstatter, Obmann proHolz Salzburg, überzeugt.

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AUSZEICHNUNGEN

Einfamilienhaus Maier

Kategorie: WOHNBAU

Bauherr Harald Maier

Architektur LP architektur

Statik und Ausführung Innovaholz

Mensch Maier, ist das eine geile Bude! Nach Jahren der vielschichtigen Wandaufbauten haben hier die Haltung des Bauherrn und die Lockerheit des Architekten einen lang ersehnten „Nurholzbau“ einfachster Art hervorgebracht. Eine Gegenthese zum bautechnischen Mainstream, ein anderer Weg. Ein Projekt mit Witz und Charme, in dem der Bauherr spürbar gut aufgehoben lebt und arbeitet.

ZIS - Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik

Kategorie: Öffentliche Bauten

Bauherr Stadtgemeinde St. Johann im Pongau

Architektur sps÷architekten

Statik  Josef Koppelhuber

Ausführung Innovaholz

Wenn die Schulleiterin schwärmt und dem hier spürbaren Holz eine wesentliche Rolle für das gute Funktionieren des Hauses zuschreibt, die Jurymitglieder das Bauwerk im Durchschreiten lesen und verstehen können und zum Schluss kommen, dass da alles Hand und Fuß hat, scheint alles klar zu sein. Man tritt einen Schritt zurück und stellt fest: Es ist so!

LFS Winklhof

Kategorie: Weiterbauen

Bauherr Land Salzburg

Architektur Lechner-Lechner-Schallhammer

Statik  Josef Koppelhuber

Ausführung Holzform Holzbau

Die altehrwürdigen Mauern des Winkelhofs erfahren durch die bauliche
Intervention einen spürbaren Mehrwert. Der Neubau verbindet wie
sein Vorgänger alte Bestände, nun aber zeitgemäß offen und multifunktional.
Die Gestaltung der Klassenräume mit Öffnungen zum Gang
und Fensterlaibungen mit Aufenthaltsqualität überzeugt genauso wie
die Verklammerung der Foyerzone mit dem bestehenden Hof, der nun
als gut nutzbare Veranstaltungszone bei jedem Wetter zur Verfügung
steht. Ein feines Miteinander von Alt und Neu bzw. Holz und Stein.

Holztechnikum

Kategorie: Weiterbauen

Bauherr Holztechnikum Kuchl

Architektur LP architektur

Statik  Lackner Egger Bauingenieure

Ausführung Appesbacher Zimmerei-Holzbau

Die Privatinstitution Holztechnikum Kuchl wird ihrer Vorreiterrolle im Holzbau gerecht, indem sie aufzeigt, was der Werkstoff Holz bei komplexen Bauaufgaben zu leisten imstande ist. Das Projekt der Erweiterung und Sanierung wurde in zwei Phasen umgesetzt. Dabei bestechen differenzierte Räume für den Aufenthalt und den Unterricht mit jeweils transparenten Übergängen, wobei die Erschließungszonen nicht zu reinen Gangflächen verkümmern. Die angemessen hohe Materialanmutung bereichert das Studium zum Thema um eine wesentliche Facette.

PlusenergieBürogebäude und
Kulturkraftwerk oh456

Kategorie: Gewerbliche Bauten

Bauherr  sps÷architekten

Architektur sps÷architekten

Statik  Josef Koppelhuber

Ausführung Innovaholz

Wir haben es so verstanden: Ein Bürogebäude plus Energie. Die Energie kommt einerseits von der eigenen Wasserkraft, die hier seit Generationen genutzt wird, andererseits vom Dach als Spende der Sonne
nd noch viel mehr von den hier kreativ Arbeitenden. Ein Mischbau aus stahllosen Stampfbetonwänden und Brettsperrholzplatten. Auf drei Ebenen gibt es Platz für mehrere Einzelbüros, im Erdgeschoss für eine Bibliothek, Brot und Spiele sowie für einen Veranstaltungsraum. Ein innovatives Heizsystem mit einer Lehmspeicherheizung wurde entwickelt und sorgt im kontrolliert belüfteten Haus für Behaglichkeit zum Nulltarif. Der Bau versteht sich als Architekturlabor, in dem neue Ideen und Anwendungen getestet werden können. Alle Materialien sind mit Bedacht ausgewählt – bis zur Wiederverwertung nach der Nutzung in diesem Gebäude. Das Haus ist unaufgeregt und scheint wie ein in sich ruhender Bison auf der Wiese seiner Bestimmung zu trotzen. Schön!

Bergkapelle Kendlbruck

Kategorie: Sonderbau

Bauherr Johann Müllner

Architektur Hannes Sampl

Ausführung Selbstbau

An vielen Orten werden neue sakrale Räume errichtet, oft in herausragender Qualität. Die Besinnung auf das Wesentliche ermöglicht einen Freiraum für die Nutzer, um in sich zu gehen. Holz spielt bei den
jüngst im Alpenraum errichteten Beispielen eine wesentliche Rolle. Reminiszenzen an regionale Bautraditionen werden gepflegt, oft wird die Geschichte weitererzählt. Das hier eingereichte Projekt zeichnet sich durch die Beschränkung auf die Materialien Stein und Holz aus, was fertig gedacht „von Staub zu Staub“ bedeutet. Das Baumaterial stammt aus der unmittelbaren Umgebung und wurde ebendort bearbeitet. Bautechnisch ist alles bloßgelegt. Was man nicht direkt sieht, kann man erahnen, pur, rau und mit der gebotenen Grobheit im Einklang mit dem Umfeld. Im Gegensatz zum generationsübergreifend tradierten Handwerk ist diese Arbeit eine intellektuelle Aufarbeitung der gestellten Aufgabe. Das Ergebnis hat keinen Vergleich mit den zahlreichen kontemporären Kapellenbauten notwendig. Es steht für sich selbst – klar, respektvoll und überzeugend.

MotoGP Energy Station

Kategorie: Sonderbau - gemeinsam mit proHolz Tirol

Bauherr Red Bull

Planung Helium Claudio Hatz

Statik KPZT Kurt Pock

Ausführung Holzbau Saurer

Internationale Sportereignisse sind Besuchermagneten, ein Stelldichein unterschiedlichster Gesellschaftsgruppierungen, ein mediales Megaereignis. Die Rolle von Red Bull in dieser Liga ist bekannt. Spitzenleistungen im undenkbaren Bereich zu fördern, scheint hier Programm zu sein. Für die Teilnahme an der Motogp™ benötigte das Red Bull KTM Factory Team ein mobiles Gebäude, das sich an allen Rennstrecken innerhalb von zweieinhalb Tagen aufbauen lässt, aber dennoch solide und repräsentativ ist. Ein gutes Dutzend Lkw-Ladungen an Teilen sind zu manipulieren. Logistik steht hier im Pflichtenheft an erster Stelle. Planung und Produktion erfordern von allen Beteiligten eine interdisziplinäre Meisterleistung.

Anerkennungen

Einfamilienhaus
Leogang

Kategorie: Wohnbau

Bauherr 

Florian Kranawendter

Architektur

LP architetkur

Statik und Ausführung

Meiberger Holzbau

Refugium Seekirchen I
Salzburg I Tamsweg

Kategorie: Wohnbau

Bauherr 

Integrationsdörfer

Architektur 

Melanie Karbasch

Statik und Ausführung

Meiberger Holzbau

Kindergarten
Dorfbeuern

Kategorie: Öffentliche Bauten

Bauherr 

Gemeinde Dorfbeuern

Architektur 

sitka.kaserer.architekten

Statik

Manfred Armstorfer

Ausführung 

Innovaholz

Krabbelstube Neumarkt-Sighartstein

Kategorie: Öffentliche Bauten

Bauherr 

Stadtgemeinde Neumarkt a. W.

Architektur 

Schwarzenbacher Struber Arch.

Statik 

Manfred Armstorfer

Ausführung

Hütter & Wagner

Bürogebäude
Brandl

Kategorie: Gewerbliche Bauten

Bauherr

Brandl Bau

Architektur 

SNP Architektur

Statik und Ausführung

Brandl Bau

Hotel
Heffterhof

Kategorie: Weiterbauen

Bauherr 

Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg

Architektur 

sps÷architekten

Statik 

IBB

Ausführung 

Innovaholz

Kapelle der
Barmherzigkeit

Kategorie: Sonderbau

Bauherrin

Annemarie Windhager

Architektur 

sps÷architekten

Statik und Ausführung

Appesbacher Zimmerei-Holzbau

RTS-Beitrag

Kooperationspartner

Rückfragen

DI (FH) Matthias Jessner

+43 6244/30020 – 24

matthias.jessner@proholz-sbg.at