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Goldenes Ehrenzeichen

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Auszeichnung

Rudolf Rosenstatter erhält Goldenes Ehrenzeichen

„Durch sein jahrzehntelanges Engagement prägt er die heimische Forst- und Holzbranche wie kaum ein anderer. Rudolf Rosenstatter ist ein leidenschaftlicher Vorkämpfer für unsere aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung, für die uns viele andere Länder beneiden. Dafür gebühren ihm Dank und Anerkennung. Ich freue mich, dass ich Rudolf Rosensatter heute mit dem Goldenen Ehrenzeichen auszeichnen darf und hoffe, dass er noch lange eine laute Stimme für unsere Forst- und Holzwirtschaft bleibt“, betonte Totschnig in seiner Laudatio. „Diese Auszeichnung bestätigt mich in meiner langjährigen Arbeit für den Rohstoff Holz und ermutigt mich zukünftig mit noch größerer Energie für eine aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung zu kämpfen. Denn nur eine verstärkte Verwendung des nachwachsenden und umweltfreundlichen Werkstoffes Holz schützt das Klima und sichert Arbeitsplätze“, bedankte sich Rudolf Rosenstatter.

Holzbaufachberatung

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Neuer Mitarbeiter

Wir freuen uns, dass wir für den Aufbau einer österreichweiten Holzbaufachberatung, DI Thomas Berger für das Bundesland Salzburg gewinnen konnten. Seine Begeisterung für den Werkstoff Holz spiegelt sich in seinem Werdegang wider. Als Diplomingenieur für Holzbau und Holzwirtschaft sowie als Tischlermeister, hat er Erfahrungen aus der Theorie und der Praxis. Sein großes Interesse für die gesamte Wertschöpfungskette Holz mit Fokus auf den Holzbau, bildet hierbei die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft.

Das Team von proHolz  und Holzcluster Salzburg freut sich auf die tolle Zusammenarbeit mit Thomas.

FOKUS HOLZBAU

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Holz in der Stadt

Der moderne Holzbau mit seinem hohen Vorfertigungsgrad und seiner unvergleichlichen Ökobilanz ist auch im urbanen Bereich am Puls der Zeit. Daher luden die Veranstalter proHolz Salzburg in Kooperation mit der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten für Salzburg und Oberösterreich am 05. Mai zur fünften Auflage der Veranstaltungsreihe FOKUS Holzbau zum Thema „Holz in der Stadt“. Mehr als 100 Teilnehmer aus den Bereichen Architektur, Bauträger, Holzbau-Unternehmer, Politik und Hochschulen folgten den Vorträgen der hochkarätigen ReferentenInnen und sorgten für spannende Diskussionen.

„Wir wollen einen zweiten Wald aus Holzhäusern in der Stadt“, brachte es der Obmann von proHolz Salzburg, Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter bei seiner Begrüßung auf den Punkt. „Als Holzland müssen wir in Salzburg unsere Stärken nutzen, da liegt Holz in all seinen Anwendungsbereichen nahe. Insbesondere auch deshalb, weil genug Holz nachwächst und wir immer noch weniger entnehmen, als jährlich zuwächst.“

Potenzial im mehrgeschossigen Bau groß

„Der mehrgeschossige Holzwohnbau stellt in der Bauwirtschaft neben der Errichtung von Ein- und Mehrfamilienhäusern ein sehr wichtiges Betätigungsfeld der heimischen Holzbau-Meister dar. Wenn gleich es in dieser Sparte noch viel Potential gibt, gilt es aufzuzeigen, welche Best-Practice Beispiele es schon gibt und wie große Städte ihre Zukunftspläne in Holz denken“, so Gregor Grill, Geschäftsführer von proHolz Salzburg.

Holz schafft Mehrwert. Dieser ist sowohl in dem einzigartigen Wohngefühl zu finden als auch in den Gestaltungs- und Ausführungsbereichen. Bei Schaffung von Wohnraum zählt der Holzbau zu den schnellsten Errichtungsmöglichkeiten im Wohnbau. Möglich ist das durch eine sehr hohe Vorfertigung der Wand- und Deckenelemente in den Holzbaubetrieben und einer dadurch verringerten Montagezeit auf der Baustelle. Holzbauten punkten auch bei energetischen und ökologischen Aspekten.

Land Salzburg setzt auf Holzbau

In dieselbe Kerbe schlägt auch Landesrat Dr. Josef Schwaiger. „Der Holzbau ist in vielen Bereichen bestens geeignet. Aber es gilt auch speziell bei mehrgeschossigen Bauvorhaben nachzulegen“, so Schwaiger. Eine Herausforderung sieht Schwaiger aber auch: Der Landesrat wünscht sich vor allem von den Unternehmen ein System, wo sich Holzbauer zusammenschließen, um auch bei großen Projekten beauftragt werden zu können.

Solche Megaprojekte wurden von Architekt Much Untertrifaller in seinen Ausführungen vorgestellt, wo in Ballungszentren europäischer Städte ganze Stadtteile in Holzbau geplant und realisiert werden. Um solche Bauvorhaben auch umzusetzen ist unisono zu hören: „Wenn mit Holz geplant und in Holz gedacht wird, dann kommt auch Holz heraus!“.

München zeigt wie´s geht.

Die Stadtdirektorin Ulrike Klar hatte zahlreiche Holzbauten aus München im Gepäck, wie z.B. den Prinz-Eugen-Park. Der Münchner Stadtrat hat sich hohe Ziele für den Klimaschutz gesteckt. So soll München bis 2035 klimaneutral und der Holzbau ein Kriterium bei Grundstücksvergaben sein.

Erfreut zeigt sich auch Landesinnungsmeister KR Friedrich Egger: „In den letzten 20 Jahren hat es eine rasante Entwicklung im Holzbau gegeben. Das freut uns sehr. Nun gilt es, die Qualität weiterzuentwickeln und für die Zukunft im mehrgeschossigen Holzbau neue Wege zu gehen“.

Fotos (c) Franz Neumayr